Taiwanesisches Forschungsinstitut arbeitet an faltbaren TFT-EPDs

Die Idee hinter klappbaren Displays ist völlig offensichtlich: Mehr Displayfläche schaffen, aber ohne den Kompromiss einzugehen, dass dadurch das Gadget größer und somit unhandlicher wird.

An dieser Idee wird bereits von mehreren Seiten aus gearbeitet, wir stellten…

…unter anderem beispielsweise den diesbezüglichen Ansatz von Samsung vor, und jetzt will auch das Taiwan Industrial Technology Research Institute (ITRI) einen Weg dahin aufzeigen. Bereits im kommenden Jahr soll deren Entwicklung in Smartphones Einzug halten, genannt TFT-EPD. EPD steht für Electrophoretic Display… schon wieder ein Wort, das ich erst mal nachschlagen musste… und ich gestehe: ohne zunächst einmal anhand der Definition schlauer zu werden, wie Elektrophorese genau funktioniert.

Ist aber letztendlich auch nicht so wahnsinnig wichtig, denn soviel hab ich immerhin kapiert: Die TFT-EPDs sind extrem stromsparend und flexibel. Und dank der Designstudie von Pilotfish wird auch klar, wie sich das ITRI das vorstellt: Das Display ist – wenn aufgeklappt – noch immer nicht in seiner vollständigen Größe zu sehen, ein Teil von ihm sitzt hinter der Tastatur und wird dann bei Bedarf herausgezogen. Und obendrein arbeitet das ITRI schon fieberhaft daran, diese TFT-EPDs auch noch berührempfindlich zu machen.

Ich will ja nicht unken, aber mir erscheint die Vorstellung fast ein wenig zu optimistisch, dass bereits 2009 derlei Gadgets vorgestellt werden könnten. [Bianca Appelmann]

[via gizmodo US, Elektrophorese, Computerwoche]

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