Pano Zero Client: Alles nur Hardware! (Videos)

Wer auf Cloud Computing steht, der wird vermutlich diesen Pano Zero Client lieben.

Minimalistischer geht es eigentlich kaum mehr. Kein Prozessor, kein Ventilator, keine Festplatte, keine Software, kein gar nichts. Und dadurch eben halt auch…

YouTube Preview Image

… keine Viren, Würmer, Trojaner und wie das ganze Geschmeiß heißt. Nur dieser Metallwürfel, den man auch als Terminal bezeichnen könnte; im Video unten heißt es, man solle sich den Zero Client als PCI Device vorstellen. Und es gibt eine Netzwerkverbindung. Und – irgendwo – ein Server.

Der Client kann sowohl in einer LAN oder einer WAN Umgebung arbeiten und vor allem Unternehmen dürfte diese Art der Virtualisierung sehr ansprechen, denn da kann mal richtig gespart werden. 70 Prozent der Desktopkosten fallen einfach weg, der Pano Zero Client verbraucht zudem logischerweise gerade mal einen Bruchteil der Energie, die ein Rechner frisst (etwa drei Prozent davon). Maus, Tastatur und Bildschirm schließt man hinten an den Client an, auch USB Geräte können angeschlossen werden.

Dazu kommt, dass die Gefahr des Einschleppens von Viren und dergleichen wesentlich verringert wird. Zum einen, weil der Arbeitgeber absolute Kontrolle drüber hat, auf welche Bereiche der Arbeitnehmer zugreifen kann, zum anderen weil es vermutlich wesentlich einfacher ist, einen – oder wenige – Server zu schützen, als viele PCs. Ferner spart diese Art des Computings wahnsinnig viele Ressourcen ein, und und und… ich gebe zu, das hört sich ganz schön überzeugend an, was der Pano Logic Co-Founder im Interview bei Tech-TV so erzählt (Video unten).

Was ich auch richtig cool finde: Es gibt einen einzigen Knopf, der Pano Button, man könnte ihn aber auch Panik Button nennen. Der User kann ihn drücken, wenn er das Gefühl hat, dass er nicht zurecht kommt, weil irgendwas schief gelaufen ist oder warum auch immer. Der Knopfdruck gibt dem User sofort einen brandneuen virtuellen Rechner, völlig unbelastet von irgendwelchem Schmarrn, und um bereits (zuvor) Eingegebenes muss man sich auch nicht sorgen, denn das ist keinesfalls weg. Liegt ja auf dem Server. Der All-Hardware-Desktop kostet 350 Euro, pro Jahr werden dann noch weitere 60 Euren für Maintainance und Support veranschlagt. Hört sich wirklich verdammt genial an. [Bianca Appelmann]

Please enable Javascript and Flash to view this Blip.tv video.

[via dvice, panologic]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising