Asche zu Asche, Staub zu Staub, Handys zu Gras

Ja, wir alle werden einmal dahinscheiden müssen (also fast alle), und weshalb soll es unseren Handys da besser gehen?

Während allerdings die menschlichen Überbleibsel so dezent sind, sich mit der Zeit aufzulösen, sind Mobiltelefone deutlich hartnäckiger – das will Je-Hyun Kim ändern.

Wobei offenbar zumindest mal an Allergiker wieder nicht gedacht wurde: Kaum anzunehmen, dass ein Heuschnupfengeplagter tatsächlich ein Handy in Gesichtsnähe bringt, das aus eben diesem getrockneten Gras gefertigt ist.

Von der Umweltfreundlichkeit des Geräts wird sich geplagte Triefnase wohl auch dann nicht überzeugen lassen, wenn man darauf hinweist, dass sich so die Verschmutzung unseres Planten mit Plastikmüll kräftig einschränken ließe – tatsächlich sollen sich alle nicht-elektronischen Bauteile (die getrennt ins Recycling wandern) ersetzen lassen und zwei Jahre nach der Entsorgung (z.B. im Garten) praktisch aufgelöst haben. [Dieter Jirmann]

[Yanko]

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