Ericsson und Intel arbeiten an Tod aus der Ferne

Wenn der Laptop schon weg ist - sei es aus eigener Blödheit oder in Folge krimineller Aktivitäten Dritter, so mag manch nachtragender Mensch Finder/Dieb/Neubesitzer ja nicht unbedingt die ungetrübte Freude an diesem Neuzugang gönnen, sondern überlegt sich, wie man sie möglichst nachhaltig trüben kann.

Ericsson und Intel  wollen nun gemeinsam diesen Hang zur Missgunst fördern und entwickeln eine ferngesteuerte Schaltung, die dem Laptop, der sich unerlaubt entfernt hat, aus der Distanz ein rasches Ende beschert.

Der Mobilrechner, der zu diesem Zweck mit HSPA und GPS ausgerüstet wird, soll sich so nicht nur lokalisieren, sondern auch per SMS bis zu seiner Rettung lahmlegen lassen.

Booten ist dann nicht mehr möglich; Software eines weiteren Herstellers soll derweil die Daten zusätzlich verschlüsseln. Den erfahrenen Datendieb dürfte zwar auch das nicht abschrecken, aber der gemeine Feld-Wald-Wiesen-Kriminelle lässt sich hoffentlich zumindest vorübergehend von seinem Treiben abhalten. [Dieter Jirmann]

[Gizmodo USA]

  1. Schade. Als ich zu Lesen angefangen habe, dachte ich an einen kleinen Sprengsatz oder wenigstens einen Säurebehälter. Naja, verschlüsseln ist natürlich auch ganz spannend… :)

  2. die Gefahr ist allerdings auch neumodischer Cyberterrorismus. Was ist, wenn in Zukunft Alle/sehr viele Recheneinheiten mit diesen Chip ausgerüstet sind und ein Terrorist den Abschlat-server kapern? Zudem besteht auch die Gefahr, das andere Pole diese Abschaltvorrichtung nutzen wollen zum „Schutz“.

    es ist insgesamt ein 2schneidiges schwert

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