Minute Glass: Den Schlaf wegschütteln und Strom sparen!

Bei mir läuft das morgens unter der Woche so: Mein Wecker gibt seinen abscheulichen Ton zur programmierten Zeit von sich, woraufhin ich schnellstmöglich auf die Schlummertaste patsche – nur um dann nach weiteren zehn Minuten nochmal in den zweifelhaften Genuss des Wecktons zu kommen.

Diese zehn Minuten sind nicht wirklich erholsam oder…

… in irgendeiner Art sinnvoll. Es ist mehr ein Huldigungs-Ritual an den inneren Schweinehund und wird nur aus rein traditionellen Gründen von mir weiter betrieben (wider dem besseren Wissen). Dieses Minute Glass Konzept hier (der Name spielt auf die Stundenglas-Form an) versucht derlei Rituale auszumerzen – und das noch dazu mit dem Anspruch ökologisch sinnvoll zu sein. Ganz anders als mein Wecker, der Strom aus der Steckdose braucht, kommt dieser – wohlgemerkt gedachte – Wecker ganz ohne Stromzufuhr aus Steckdose oder per Batterie aus.

Die Energie bekommt das Minutenglas durch kräftiges Schütteln. Und das ist noch nicht alles. Der Weckton hört erst dann auf, wenn man das Ding lange genug geschüttelt hat, dass Strom für einen ganzen weiteren Tag vorhanden ist (magnetische Induktion ist das Zauberwort). Wie lange das wohl sein könnte steht hier jedoch nicht. Zusätzlich sieht der Designer eine LED vor, damit man Minute Glass auch als Taschenlampe nutzen kann. Mal ganz abgesehen davon, dass man nach einer (un)gewissen Zeit des Schütteln garantiert wach ist frage ich mich, ob es wirklich möglich wäre, so ein Ding tatsächlich ohne Strom zu betreiben, und zwar so, dass sich die Zeit des Schüttelns in vernünftigen Grenzen hält. [Bianca Appelmann]

[via unplggd]

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  1. Aha, da will mal wieder jemand das Rad neu erfinden. Für diejenigen die so etwas noch nie gesehen haben. Wecker zum „aufziehen“ gibt es schon seit sehr langer Zeit.
    Und so wie es aussieht auch heute noch:

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