Das Problem mit dem Festplattenschutz im freien Fall (Video)

Der Herr hier auf dem Foto heißt Matt und er tanzt sich buchstäblich durch die Welt (siehe Video in der Fortsetzung). Warum, für wen und was er dafür bekommt tut jetzt mal nichts zur Sache, interessant fand ich aber eine Anekdote, die ihren Weg ins Netz gefunden hat. Jener Matt wollte seine Sammlung von Orten, an denen er tanzt, bereichern durch Aufnahmen aus einem Parabelflug – also ein Tanz in der Schwerelosigkeit. Die Firma Zero G bietet solche Flüge an, hintereinander werden...

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… insgesamt 15 Parabeln geflogen, das heißt man hat mit einem schwachen Magen 15 mal hintereinander die Gelegenheit, selbigen zu entleeren. Und das zu einem Preis von 3500 losgelösten Dollars. Aber was für eine Enttäuschung, als er während des Fluges 15 mal hintereinander probiert hat, seinen Tanz in der Schwerelosigkeit mit Hilfe eines Zero G Angestellten auf seinen Sony SR1 Camcorder zu bannen. Und das einfach nicht gelingen wollte. Aus einem ganz einfachen Grund: Die integrierte Festplatte des Camcorders nahm sehr wohl den – wenn auch nur kurzen – freien Fall wahr, der Vorraussetzung für die kurze Schwerelosigkeit ist. Und machte natürlich dank Erschütterungsschutz dicht.

Und was lernen wir daraus? Dreierlei Dinge. Erstens: Es würde sich vermutlich lohnen mal nachzusehen, ob man den Erschütterungsschutz nicht ausschalten kann. Zweitens: Das Ding nimmt ja auch auf Memory Stick auf, da macht ja bekanntlich Erschütterung nichts aus. Und drittens: Auch wenn man 3500 Dollar für etwas bezahlt, heißt das noch lange nicht, dass die Angestellten umsichtig genug sind, um auf sowas vorab hinzuweisen. Aber vielleicht hatte er einfach nur das Pech, der Erste zu sein. Warum er sich aufgrund dessen gleich eine neue Kamera – mit Flash Speicher – gekauft hat, ist mir dennoch schleierhaft. [Bianca Appelmann]
[via gizmodo US]

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