Ergonomie für Jung-Gamer

Während früher ein scharfes "Sitz gerade!" und vielleicht noch eine gezielte Kopfnuss eigentlich ausreichend waren, um beim Nachwuchs für die gewünschte Arbeitshaltung zu sorgen, geht es in unseren verweichlichten Zeiten nicht mehr ohne Luxus.

Statt sich auf einem gewöhnlichen Drehstul krummzumachen, dürfen sich die Gören – wenn ihre Eltern genügend Kleingeld mitbringen – auf dem GAMEROX herumlümmeln, damit sie es richtig schön bequem haben.

Angeblich trägt die Schwingkonstruktion vor allem dem jugendlichen Bewegungsdrang Rechnung, mit dem man sich buchstäblich ins Spiel wirft;  vor allem Durchblutung und Muskel- und Knochenwachstum sollen durch GAMEROX gefördert werden.

Wobei ich sagen muss, dass mir da etwas verdächtig vorkommt: Wenn der Sitz wirklich so gesundheitsfördernd ist etc., weshalb ist er dann auf ein Gewicht von bis zu 80 Kilo ausgelegt? Und das bei einer Zielgruppe, die von 7 bis 12 Jahre reicht? Wird’s da vielleicht nicht einfach nur dem kleinen Monster etwas bequemer gemacht?

Wir werden ja sehen – noch ist GAMEROX im Prototyp-Stadium, und auch zum Preis gibt es noch keine Angaben. [Dieter Jirmann]

[Born Rich]

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