Nützlich trampelnde Horden

Wenn es darum geht, neue Energiequellen zu erschließen, ist man ja neuerdings recht erfinderisch und schreckt auch vor ausgefallenen Ideen nicht zurück.

In Japan etwa werden jetzt die Pendlermassen ausgebeutet, wenn sie zu ihren Zügen eilen.

Im Großbahnhof Shibuya in Tokio sind nämlich Platten verlegt, die dadurch, dass täglich Hunderttausende auf ihnen herumtrampeln, Strom erzeugen.

Ist irgendwie nicht unlogisch, denn irgendwo muss die Energie der sinnlos vor sich hin stapfenden Menschen ja hin, und dann doch wohl am besten in dies Platten, die das japanische Unternehmen Sound Power entwickelt hat.

In Japan läuft das Experiment noch bis Weihnachten; dann will man Bilanz ziehen, ob sich’s gelohnt hat. Wer die Platten im eigenen Treppenhaus testen will, kann sie ab etwa 400 Euro mieten. [Dieter Jirmann]

[Dvice]

  1. Wenn ich unvorbereit auf eine *so* beschriftete Platte träfe, würde ich einen großen Bogen machen – aus Angst, elektrisch gegrillt zu werden.

  2. Da denkt man echt „hier drauftreten für Elektroschock“… Wozu überhaupt kennzeichnen? Ist ja nicht so, dass die Dinger in irgend einer Form gefährlich werden, oder gibt die Platte gross nach, wenn man drauftritt?

  3. Glaubt mir, die Japaner fahren auf so was ab und wenn ihr Shibuya kennen würdet und was dort jeden Tag los ist… ist schon ne gute Idee.

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