Eigenwilliges Tann-Optikum für die gute Stube

Hmm, hier haben wir wieder mal etwas Besinnliches, um am Ende gar den gesamten Sonntag darüber nachzudenken...

Die Ideen des Designers des enthusiastisch benannten Fan-Tastic Chandel-Air scheinen sich jedenfalls geradezu überschlagen zu haben. Da steckt…

… ein guter Schuss Zoetrop mit drin, ein klein wenig Landhaus-Stil (so interpretiere ich jedenfalls die Rost-Optik und die leicht unpassenden Ketten zum Aufhängen), dann der geschmacklich sehr zweifelhafte Ventilator, der dankenswerter Weise von der Seitenansicht aus nicht mehr zu sehen ist. Und der stilistisch einfach so gar nicht passen mag, selbst wenn es schwer ist, den Gesamtstil überhaupt zu ermitteln.

Naja, ich für meinen Teil habe vermutlich in meiner Kindheit zu oft das Wirtshaus im Spessart gesehen und bin als stilistischer Ratgeber vielleicht auch nicht gerade zitierfühig… Ich würde den blöden Ventilator weglassen und die Lampe unbedingt in Kombination mit einem in einer Schreifarbe angesprühten Hirschgeweih setzen. Gerne auch zu höchst modernem (also schnörkellosem) Mobiliar.

Wer hingegen das rostige Tann-Optikum scheut und einen guten Ventilator sucht, der wird sich freuen zu hören, dass der Fan die Richtung wechseln kann. Im Sommer zieht er die warme Luft hoch und sorgt so für Kühle und im Winter lässt man ihn anders herum laufen, damit er die Wärme unter der Zimmerdecke nach unten drückt. Doch sowas bekommt man eben auch im Baumarkt und muss keinen Designer bemühen. [Bianca Appelmann]

[gizmodo US]

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