Klopft’s noch?

Seien wir ehrlich: Irgendwo tief im Innersten sind wir doch alle Hypochonder, zutiefst geprägt von der frühkindlichen Erfahrung, dass man immer ein bisschen mehr Zuneigung erfährt, wenn man gerade krank ist.

Der erwachsene Mensch dagegen hat es schwer, seine Zipperlein öffentlich zu dokumentieren – ohne handfesten Beweis steht man schnell als Jammerlappen da.

Zum Glück gibt es aber auch Gerätschaften wie den Heart Rate Ring, den man sich einfach auf den kleinen Finger schiebt und der einem selbst und natürlich auch allen anderen Auskunft darüber gibt, wie schlimm es schon um einen bestellt ist.

Kostet 39,95 Dollar und beschert im Idealfall soviel Zuwendung von Mitmenschen und Erbschleichern, dass man kaum über den Preis reden möchte. [Dieter Jirmann]

[Red Ferret]

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