Den Lötkolben stets zur Hand

Man kann sich bestimmt Unpraktischeres am USB-Port vorstellen als ausgerechnet einen Lötkolben - der erfüllt zumindest einen bestimmten zweck, auch wenn das Talent zum Basteln an Elektronikelementen sich nicht jedermann (mir jedenfalls definitiv nicht) in die Wiege gelegt wurde.

Dass es einen gewissen Bedarf nach diesem Produkt gibt, zeigt die Tatsache, dass es nicht nur bei GetLoFi eine Bastelanleitung für ein derartiges Werkzeug gibt, sondern dass sich auch ein asiatischer Hersteller für eine kommerzielle Variante gefunden hat (für die allerdings kein Preis genannt wird).

Da scheint’s also durchaus einiges zu löten zu geben … [Dieter Jirmann]

[Gizmodo USA]

  1. Wie soll denn sowas funktionieren, ich kann mir kaum vorstellen, dass man mit der USB stromversorgung so ein Lötkolben genung erwärmen kann.

    USB liefert maximal 2.5W, man braucht etwa das zehnfache für ein Lötkolben…

  2. Meine alte Ersa Minor Lötnadel braucht auch nur 6V und nimmt 5W Leistung auf, zwei USB-Ports können das schon bringen (bei dem unteren „Kolben“ sind ja auch zwei Stecker dran, vielleicht machen die das ja so). Das taugt natürlich nur für SMD, die Dachrinne kriegt man damit nicht erneuert.

  3. na da halt ich doch mal für sehr fraglich.
    Zum einem die USB-Leistungsproblematik

    und auch ein 9V Block dürfte nicht bringen da die keinen Strom liefern kann…
    Sehr geringe Kapazitäten (190-330mAh bzw 500-600mAh)
    Und bei dem Preis dieser Blockbatterie wird das ein teures und kurzes vergnügen.

    Da gab es auch schon mal Batteriebetriebene Löter mit Mignon oder Baby-Zellen drin

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising