Fahrradweg mit Laser selbst gemacht

In der dunklen Jahreszeit verzichten seltsamerweise viele Radfahrer auf halbwegs ausreichende Beleuchtung, und da genügend Autofahrer eine ähnliche Haltung zur Wartung ihrer Scheinwerfer haben, kommt es ruckzuck zu brenzligen Situationen.

Die würden Evan Gant und Alex Tee mit ihrer LightLane gerne vermeiden helfen.

Die Idee ist eigentlich recht simpel: Per Laser projiziert der Pedaltreter um sich herum ein temporäres Stück Fahrradweg, auf dem er sich sicher bewegen kann. Der Automobilist wird das dann sehen und einen gebührenden Abstand einhalten.

Ohne Zweifel nett gedacht und sicherlich begrüßenswert – aber weshalb sollten Radfahrer, die schon auf konventionelle Beleuchtung verzichten, diese aufwändigere Vorrichtung mit sich herumschleppen? [Dieter Jirmann]

[Yanko]

  1. Sowas könnte ich mir als Autofahrer auch gut vorstellen. Beispielsweise in Kombination mit Parksensoren. So könnte man sog. Parkkünstler doch zu etwas mehr Rangierabstand ermutigen.

    Oder auch als Abstandwarner für Hinterherfahrende. Wenn der Abstand unterschritten wird, dann wird per Laser ein Hinweis auf die Straße gemalt.

    Interessant allemal.

  2. Besser wäre es natürlich, der Laser würde nicht einen viel zu schmalen Pseudo-Radweg, sondern vielmehr die notwendigen _Sicherheitsabstände_ markieren. Also 1,00 m nach rechts zu parkenden Autos und 1,50 m nach links (Mindestabstand für überholende Kraftfahrzeuge laut Rechtsprechung).

  3. Klasse Teil. Nur leider werden es diejenigen, die es am nötigsten hätten mal wieder nicht benutzen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie sorglos Radfahrer mit ihrem Leben umgehen. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass die meisten versuchen, so gut aufspürbar wie ein Stealthbomber zu sein, während sie mit halber Schallgeschwindigkeit verkehrtherum durch eine Einbahnstrasse brettern?
    Wenn man so einem Darwin-Award-Anwärter dann zu einem führenden Platz bei der Preisverleihung verhilft, dann ist man auch noch mit schuld.

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