eCO2 Armbanduhr Konzept: Make Change Not Happen!

Ich bin gespalten. Sehr. Einerseits verstehe ich durchaus, warum die Wissenschaftler an der Columbia Universität auf die Idee gekommen sind eine Art Armbanduhr zu entwickeln (was wir hier sehen ist ein Konzept), die Kohlendioxid aus der Luft filtert.

Sie gehen schlicht davon aus, dass der Mensch sowieso nicht in der Lage sein wird…

… an seinem Verhalten bezüglich des CO2-Ausstoßes irgend etwas so zu ändern, damit die Umwelt (und auch wir selbst) weniger belastet wird. Das ist knallharter Realismus, machen wir uns nichts vor. Der Mensch ist nun mal ein sehr effektiver und effizienter Erden-Schädling.

Andererseits aber wird uns ja nachgesagt, wir seien vernunftbegabt. Und da wäre es doch schön, wenn wir als Beweis dafür uns unserem Schädlingsdasein nicht ganz so lustvoll hingeben und uns lieber mal dran machen würden, die mannigfachen Ursachen des CO2-Ausstoßes einzudämmen.

Oder bin ich jetzt völlig unrealistisch? Diese eCO2 Uhr hier ist meiner Meinung nach ein Mahnmal dafür, dass gut gemeint meist das Gegenteil von gut ist. Sie sagt im Klartext: „Macht ruhig so weiter! Fahrt mit der Karre zum Zigarettenautomaten an der Ecke! Nutzt fossile Brennstoffe intensiv solange es sie noch gibt!“ Ja, OK, machen wir sowieso, kein Problem. [Bianca Appelmann]

[via neuerdings, yankodesign]

Tags :
  1. „Green Miles“ gibt es ja schon, da wird auch bedeutet: „Fahr ruhig weiter durch die Gegend. zahl ein bißchen Ablaßgeld“ anstatt „Fahr einfach weniger, reduziere den Ausstoß“

    das sind alles Alibi-Produzierer für schwache Persönlichkeiten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising