Kindle 2: Fujitsu kontert (bald) mit dem FLEPia Mobilterminal

Während man beispielsweise in den USA auf den neuen Amazon Kindle 2 eBook Reader wartet (oder auch nicht), holt Fujitsu nach gut zwei Jahren Entwicklungsarbeit an ihrer eigenen diesbezüglichen Lösung zum Gegenschlag aus.

Momentan befindet sich der Fujitsu Reader noch in der Testphase, doch einige technische Daten sind bereits bekannt: Das „mobile Info-Terminal mit Farbanzeige“ namens FLEPia…

… ist 12 Millimeter dick und läuft auf Windows CE 5.0 Basis. Es hat einen SD Kartenslot, einen USB 2.0 Anschluss, kann WiFi und hat integrierte Stereolautsprecher. Des weiteren eine Kopfhörerbuchse und einen Akku, der voll geladen bis zu 50 Stunden lang durchhalten soll. Was ich im Vergleich zum Kindle 2 ganz gut gelöst finde ist der recht schmale Rand und auch die Vielzahl der potentiellen Gebrauchsmöglichkeiten.

Der Testlauf findet übrigens in einem Lokal namens „Termina Kinshicho Fujiya Restaurant“ statt. Das FLEPia Terminal wird dort an den Tischen bereitgestellt, damit Gäste des Restaurants beim Warten auf die Bestellung damit herumspielen können. Nachrichten werden über WiFi ständig aktualisiert, das angrenzende Einkaufszentrum speist Werbung auf die Terminals und es können Serviceinformationen wie beispielsweise Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Zügen abgerufen werden.

Allerdings hoffe ich, dass Fujitsu den Testern den Appetit nicht mit der Nennung des potentiellen Preises verdirbt. Der ist nämlich mal richtig hässlich, umgerechnet liegt er bei etwa 725 atemberaubenden Euronen. Und da fand ich heute den Preis des Kindle 2 schon hoch… [Bianca Appelmann]

[via dvice, nikkei]

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