Kindle 2: Größer, schlanker, sexier – aber Displaygröße bleibt gleich

Laut Amazon wurde der Kindle eBook Reader seit seiner Einführung im Herbst 2007 gerade mal eine halbe Million mal verkauft – und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass es dem – nicht unwesentlich sexieren – Kindle 2 arg viel anders ergehen wird.

Denn so wie ich haben noch gaaanz viele andere noch nie einen einzigen Gedanken daran verschwendet, einen eBook Reader zu kaufen. Dennoch wird Amazon das Update…

… seines Kindle voraussichtlich am 24. Februar in den USA auf den Markt loslassen, und so für sich betrachtet sieht er wirklich sehr gut aus: Bleistiftdünn, hübsches Design, ja, und das war’s dann auch schon. Denn das Display ist beispielsweise nicht vergrößert worden, nur der Rahmen drumrum (wozu auch immer). Jetzt frage ich mich, warum ein Kindle Fan der ersten Stunde seinen alten durch die neue Version ersetzen sollte? Mir will partout nicht einfallen, was das für einen Grund haben sollte.

Im Gegenteil, gerade der doch ziemlich saftige Preis des Kindle 2, der mit knapp 360 Amitalern veranschlagt wird, wird speziell dieses Klientel zurückschrecken lassen. Solange es nicht noch ein revolutionäres, wirklich neues Feature gibt (technische Details sind noch unbekannt), ist das ganze lediglich eine Oberflächenbehandlung. Und dann darf man ja die Konkurrenz auch nicht aus den Augen lassen, Sony beispielsweise wird seinen neuen eBook Reader ab 11. März versenden. Und vor allem: Unter dem Preis des Kindle bleiben! Denkt an meine Worte. [Bianca Appelmann]

[via therawfeed, mobileread]

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  1. Sorry, aber son Ding muss unter 100 Euro kosten bevor, das attraktiv wird als Buchersatz, schliesslich will man damit ja auch nicht mehr machen, als „früher“ mit nem Buch: es lesen.

    Wären da schon 30 Bücher vorinstalliert oder man könnte sich dazu per Gutschein welche kostenlos laden, ok, aber so? Ne.

  2. jepp, unter hundert…. alles was darüber ist ist definitiv zu viel.
    Zumal man die E-Bücher selber ja auch noch kaufen muss.
    und komischerweise sind Ebooks kaum günstiger als gedruckte exemplare…
    Also entweder Bücher inklusive (zb für ein jahr oder so), oder die Preise für EBücher senken.

    Und solange bleib ich bei meinem Handy-Ebook-Reader. Die Handydisplays sind ja mittlerweile auch nicht mehr so klein und ich muss vor allem nicht immer ein zusätzliches Gadget herumschleppen.

  3. Hübsches Design ?? WTF !
    Das Ding sieht so scheiße häßlich aus, das ist mit Abstand der häßlichste von allen.
    Guckt Euch mal nen Sony 505, 705, Cybook Gen 3 oder den neuen Txtr (http://overspice.blogspot.com/2009/01/e-book-neuer-reader-aus-berlin.html) an, DAS is nen hübsches Design und nicht son Plastik unfall wie beim Kindle…nur weil er flach und weiss ist, ist es noch lange nicht hübsch.
    Grade von Dir hätte ich nen besseren Geschmack erwartet Bianca…

  4. Hier ein Text den man damit lesen könnte:

    „Break the bonds of memory and self-identification and the shell [of the person] will break by itself. There is a centre that imparts reality to whatever it perceives. All you need is to understand that you are the source of reality, that you give reality instead of getting it, that you need no support and no confirmation. Things are as they are because you accept them as they are. Stop accepting them and they will dissolve. Whatever you think about with desire or fear appears before you as real. Look at it without desire or fear and it does lose substance. Pleasure and pain are momentary. It is simpler and easier to disregard them than to act on them.“

    Sri Nisargadatta Maharaj

    … kann man sich auch an die Wand hängen.

  5. Naja, hübscher als den Kindle 1 find ich ihn allemal, auch wenn dich, overspice, das maßlos enttäuschen sollte…

  6. […] Mit dem Kindle, seinem ersten Ebook Reader, sorgte Amazon ordentlich für Schlagzeilen. Dennoch blieb der große Erfolg aus. Schon bald soll das Nachfolgemodell, der Kindle 2, auf den Markt gebracht werden – in der Hoffnung, beim zweiten Anlauf einen Treffer zu landen. Ob dies gelingen wird ist jedoch fraglich: Großartige Neuerungen scheint das Gerät nicht mit sich zu bringen. […]

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