Katzensteuerung via Placeboeffekt?

Katzen sind ja für vieles bekannt, man sagt ihnen ein großes äquilibristisches Talent gepaart mit Eleganz nach, des weiteren die Fähigkeit stets auf den Pfoten zu landen, ja und sogar die Legende, dass sie sieben Leben hätten, hält sich hartnäckig.

Was man ihnen dagegen nicht unterstellt sind Tugenden, die ein Tier im allgemeinen pflegeleichter machen. Gehorsam etwa, oder…

… generelle Lernfähigkeit. Nach wie vor erkennt man die meisten Katzenhalter an ihren zerkratzen Möbeln, streng riechenden oder gar angegriffenen Stellen des Fußbodens, katzenhaarverseuchten Sofas oder hie und da verstreutem, hochgewürgtem Gewölle. Trotz ewiger Ermahnungen machen die Biester immer wieder das, was man ihnen schon im Guten wie im Zorn abgewöhnen wollte.

Und das ist der Punkt, an dem die Control-a-Cat Fernbedienung ansetzt. Sie hat Knöpfe für Befehle wie beispielsweise „Hör auf zu kratzen!“, „Sei lieb!“, „Bleib hier!“ oder auch „Hör mit dem Gejammer auf!“. Ob sie das dann auch wirklich tut ist einzig eine Frage der Wunschstärke, denn das ist die einzige Kraft, welche die Katzenfernbedienung betreibt.

Der Vorteil: Man spart sich den Batterienkauf. Der Nachteil: Letztendlich hilft doch nur, auf das Beste zu hoffen. Und die sieben US-Mäuse, die man in diese Katzenkontrolle investiert muss man einfach als Bestärkung des eigenen Willens abbuchen. [Bianca Appelmann]

[via macadelic, thinkgeek]

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