Nüvifone M20: Taiwanesisch-amerikanischer Wegbegleiter

Navigationsprogramme für Handys sind mittlerweile schon ziemlich verbreitet, und auch Navis, mit denen man telefonieren kann gibt es bereits seit geraumer Zeit, man denke nur an Garmins NavTalk-Knochen mit Außenantenne. Doch die Technik bleibt schließlich nicht stehen und ansprechendes Design wird immer gefragter. Deshalb entschloss sich Garmin wohl zur Zusammenarbeit mit Asus und wird auf dem World Mobile Congress in Barcelona in der kommenden Woche gleich zwei Gemeinschaftsprodukte vorstellen: Das Nüvifone G60 und das Nüvifone M20, welches in meinen Augen das deutlich hübschere unter den beiden ist. Der (VGA) Touchscreen des M20...

… misst 2,8 Zoll, was einem durchaus als recht klein für den Gebrauch als Navi im Auto vorkommen kann. Andererseits ist fernsehen im Auto strengstens verboten und eigentlich sollte man ja den akustischen Anweisungen folgen und mit den Augen den Straßenverkehr verfolgen und nicht irgendwelche Anzeigen im Fahrzeuginneren beobachten.

Die Hoffnung all jener, die sich eine Android Plattform für die Nüvifone Reihe gewünscht haben, wurde allerdings bislang enttäuscht, das M20 läuft auf Windows Mobile 6.1 (und das G60 auf nicht näher bezeichneter Linux-Basis), aber ein Ende der neu geschmiedeten Allianz von Garmin und Asus ist ja schließlich nicht abzusehen und vielleicht kommen Android-Fans ja noch auf ihre Kosten.

Das GSM Handy M20 hat jedenfalls HSDPA, Bluetooth und WiFi, kann Geotags (eine drei Megapixel Kamera ist integriert) und hat entweder vier oder acht Gig internen Speicher, der via microSD karte noch erweitert werden kann. Neben Kartenmaterial je nach Region (Nordamerika oder Wet- und Osteuropa) ist auch noch ein ganzes Paket von Anwendungen für online Dienste vorinstalliert, das sich Connected Services nennt und Echtzeit-Verkehrsinfos, Wetterberichte und dergleichen anbietet. Wann das Nüvifone M20 in den Handel kommen wird und zu welchem Preis haben Garmin-Asus allerdings noch nicht entschieden. Sicher ist nur, dass das G60 als erstes in den Handel kommen wird. [Bianca Appelmann]

[via Gizmodo US]

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