Screen Excellence VistaCurve: Viermal besser als HD

Screen Excellence liefert nun die brandneue VistaCurve Projektionswand aus, die nur so strotzt vor neuer Technologien, damit sowohl das Bild als auch der Ton wirklich optimal zur Geltung kommen.

VistaCurve sei laut Pressetext das „first and only acoustically transparent screen material…

… that has been designed specifically for high-end Commercial D-Cinema and cutting edge residential high-end installations“ was grob übersetzt bedeutet, dass es sich dabei um eine Projektionswand für sehr sehr reiche Leute handelt, die zu Hause ein Heimtheater beherbergen, das sich hinter kleineren kommerziellen Kinos nicht verstecken muss.

Die Leinwand ist mit entweder 80 oder 160 Zoll Bilddiagonale zu haben, bei einem Bildseitenverhältnis von 1,78:1 oder 2,37:1. Die Auflösung soll bis zu viermal besser sein als bei HD Fernsehern, was laut Screen Excellence durch eine spezielle Webart des Leinwandmaterials (EN4K) erreicht wird. Das Material ist sounddurchlässig, was das Aufstellen der Lautsprecher unter anderem direkt hinter der Leinwand möglich macht. Zudem wird das Bild immer in voller Breite gezeigt, das bedeutet nicht nur kein Abschneiden der „Ränder“ mehr, sondern auch das Erreichen des größtmöglichen Blickwinkels und eine optimale Helligkeit der Projektion, ganz gleich welches Bildseitenverhältnis die Projektionsquelle hat.

Die Preise gehen bei der VistaCurve Leinwand mit 80 Zoll Bilddiagonale bei 5800 Dollar los, für superreiche kein Problem. Alle anderen warten am besten, bis die Technologie weiter verbreitet ist und die Preise merklich purzeln werden.

[Bianca Appelmann]

[via machinesthatgobing]

  1. @Bianca

    Hi Bianca, ehrlich gesagt versteh ich rein gar nichts von Deinem Artikel, ich wär Dir für eine kurze Erklärung sehr dankbar.

    2 Fragen
    Das einfachste zuerst:
    Ich bin armer Student, trotzdem frag ich mich, warum eine Leinwand von nicht mal 5000 EUR nur etwas für Superreiche sein soll. Auch die vollprollschlechtverdiener-Leinwände snd sehr teuer. Ich kenn einfache Arbeiter, die soviel für ihr Autoradio (und was dazu gehört) ausgeben. Ab welchem Jahresgehalt ist man Deiner Meinung denn SUPERreich?

    2.
    Eine Leinwand kann doch unmöglich die Auflösung eines Projektors erhöhen. Ein Film in altbekannter Auflösung kann auf einem HD-TV doch auch nicht feiner aufgelöst sein, wäre ja auch völlig unlogisch.

    Oder gibt es tatsächlich Beamer, die 4fache-HD-Auflösung bieten? Wenn ja, könnte man sich für den Preis mit Sicherheit ein Villa kaufen…bei solchen Besitzern kosten wahrscheinlich selbst die Socken mehr als 5000 EUR. Größere Firmen haben oft „einfache“ HD-Beamer die pro Stück 30, 40 oder 50 T EUR kosten. Was mag dann 4fach-HD kosten?

    Viele Grüße
    Tom

  2. Hi Tom: Ganz ehrlich, das mit dem superreich war unbedarft dahingeschrieben, ohne daran zu denken, dass da jemand tatsächlich das Wort auf die Goldwaage legen könnte. Natürlich ist man nicht allein dadurch dass man soviel (und in meinen Augen ist das viel!) Geld für eine Leinwand ausgibt suppereich. Es gibt Leute (auch ich kenne solche), die arbeiten in der Fabrik, haben Wechselschichtplan, demzufolge nicht wirklich viel Sozialleben, und sparen an allen Ecken und Enden, nur um sich derartiges Zeug zu leisten. Kann ich persönlich jetzt nicht nachvollziehen, muss ich aber auch nicht.

    Natürlich kann man auch immer etwas finden, das teurer ist und so einen Preis dann klein aussehen lässt. Ich KANN sagen, dass ein Minisandwich vom Feinkostladen für vier Euro 50 teuer ist, wenn ich zugrunde lege, dass ich dafür hypothetisch viereinhalb Cheesburger bekommen würde, die auch mengenmäßig weitaus mehr sind als das Deli-Sandwich. Ich kann natürlich auch sagen dass es im schweizer Wintersportort XY eine Pizzeria gibt, die keine Pizza und 90 Franken verkauft, dann erscheint mein Sandwich wieder günstig… Machen wir uns nix vor: Für 6000 Euren bekommt man statt einer Leinwand auch einen Neuwagen…

    Und das mit dem vierfach HD halte ich auch für mumbojumbo, vielleicht hätte ich das noch mehr betonen sollen. Statt dessen habe ich ich mich lieber vorsichtig ausgedrückt und „laut…“ geschrieben. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob eine spezielle Webart tatsächlich einen derartigen Effekt haben könnte.

  3. Danke für die Antwort, Bianca. Und da es bei den Kommentaren anonym zugeht, mach ich mich hoffentlich nicht der Schleimerei verdächtig, wenn ich Dir sage, dass Du wunderbar schreibst und ich beinahe täglich vorbeischaue.

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