Wissenschaftler schießen Moskitos mit Lasern ab

Was haben Microsoft, Dell und Raketenwissenschaftler gemeinsam? Keine Ahnung? Das sind die nötigen Zutaten, um eine Selbstschuss-Laseranlage zu bauen, die automatisch Moskitos und Fliegen in der näheren Umgebung mit einem Laserstrahl pulverisiert...

Kaboom. Warum muss ich bloß gerade an Star Wars und den Todesstern denken? Dabei ist das Bestreben der Forscher eigentlich sehr positiv. Wenn alle Moskitos gegrillt werden, wird die Malaria-Ausbreitung deutlich gebremst. Die Idee selbst stammt von einem ehemaligen Microsoft-Wissenschaftler namens Nathan Myhrvold. Dieser hatte einen alten Dell-Rechner in eine Selbstschuss-Anlage umfunktioniert. Der Rechner entdeckt dabei die fliegenden Insekten in der näheren Umgebung. Die Technik ist so präzise, dass die Anlage sogar erkennen kann ob es sich bei dem Moskito um ein Männchen oder Weibchen handelt. Das ist wichtig, denn nur die Weibchen können die Krankheit übertragen.

Endlich konnte ich die Gedanken an den Todesstern verdrängen. Jetzt muss ich aber irgendwie unweigerlich an den Terminator denken. Killermaschinen mit Lasern – ist doch irgendwie naheliegend, oder? Ich sag nur: »Hasta la vista – Baby«. [Maxim Roubintchik]

[via Gizmodo USA, Wall Street Journal]

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  1. definitiv geiler als diese lampen mit dem grillrost :-D kann man sich das auch in gross aufs dach stellen und statt moskitos autofahrer, die meinen parkplatz klauen, abballern? oder nachbarskinder? oder gröhlende fußballfans nach mitternacht?….

  2. find das relativ übertrieben für den normalen haushalt.. malaria.. naja
    der mensch würde doch eh gern alles ausrottn was nich von nutzn für ihn ist
    ich denke es gäbe wesentlich sinnvollere projekte in die man geld stecken könnte..

  3. Wenn das ne Budgetlösung wäre, wär das schon cooler auch für ärmere Länder wie Cuba. Wenn ich dran denke, dass die Diesel an die Ufer von stehenden Gewässern versprühen, um der Mückenplage Herr zu werden…

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