Konzept: Die Reißverschluss-Kopfhörer

Ich habe dieses Problem ständig. Ich lege meine Kopfhörer fein säuberlich und ordentlich zusammen und tue sie in meine Tasche. Sobald ich sie herausholen möchte habe ich einen einzigen Kabelsalat. Das Phänomen und der Grund dafür war für mich schon immer ein urbaner Mythos, wie zum Beispiel der Yeti. Gut, dass diese neuen Kopfhörer im Reißverschluss-Prinzip aufgebaut sind. Das heißt vor allem weniger Kabel-Chaos...

Der Trennpunkt, also die Stelle an der die Kabel zum linken und rechten Ohr auseinander gehen, lässt sich durch das Reißverschluss-Prinzip variabel einstellen. Außerdem sieht das Kabel ziemlich massiv aus. Das ist für mich sowohl der größte Vor- als auch der Nachteil dieses Konzepts. Ich persönlich bin ein großer Freund von Kopfhörer-Kabeln, die man nicht sieht. Mal von diesem dicken Kabel abgesehen ist die Gefahr des Verknotens ziemlich gering – eben weil es nur ein Kabel ist.

Wenn man ein passendes Kleidungsstück trägt lassen sich die Kopfhörer sicher ganz gut als echter Reißverschluss tarnen. Da schauen die Freunde dann aber ganz blöd, wenn man sich plötzlich seinen Reißverschluss in die Ohren steckt und die Lautstärke am Schieber verstellt.
Das Konzept stammt von Yanko Design, einem alten Bekannten, der zum Beispiel auch den Kühlschrank-Mülleimer, den Frühstückswecker, den Aufwärmbehälter, das iPhone-Photo-Dock oder Touchscreen-Retro-Telefone entwickelt hat. [Maxim Roubintchik]

[via Yanko, Gizmodo USA]

Yanko_Kopfhörer

Yanko_Kopfhörer

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  1. Echt geniale idee :-)

    allerdings stimm ich sebastian zu, der reißverschluß wäre wohl auf dauer schmerzhaft

    da könntem man stattdessen diese pseude-reisverschlüsse von plastikbeuteln nehmen

  2. Langweiliges Konzept. Man kann bereits bei vielen Kopfhörern die Stelle verschieben, an denen die Kabel auseinandergehen. Das ist ganz und gar nicht innovativ. Ich sehe dafür auch keinen Einsatzort, es sei denn, es wird in z.B. Skijacken eingebaut.

  3. Lieber Autor,
    ihr zeigt hier so oft dinge von Yanko Design. Da sollte man doch mittlerweile wissen
    das dies kein Designer ist, sondern ein Web Magazin, das solche Produkte sammelt und kommentiert…..

    wer recherchieren kann ist mal wieder klar in vorteil

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