Bond macht auch Fehler: MI6 verliert USB-Stick

Wer dachte, dass Geheimdienste vertraulich mit ihren Daten umgehen, hat unrecht. Verschlüsselung? Verschwiegenheit? Verantwortungsgefühl? Vorsichtiger Umgang mit Steuergeldern? - Fehlanzeige!

Für alle, die keinen James-Bond-Film gesehen haben (soll es ja geben): MI6 ist der britische Geheimdienst. Wie es aussieht hat eine MI6-Agentin, namens »T« im Jahre 2006 in einem Zug in Kolumbien einen USB-Stick mit kritischen Daten über geheime britische Anti-Drogen-Operationen verloren. Der Schaden beläuft sich auf geschätzte 416 Millionen Pfund (466 Millionen Euro). Die Daten auf dem Stick waren nicht geschützt.

Was erstaunt mich daran am meisten: Dass die Daten nicht verschlüsselt sind? Dass der MI6 seine Daten auf einem USB-Stick speichert? Dass der MI6 den USB-Stick verliert? Alles falsch. Warum heißt die Agentin T und hat keine coole Nummer mit zwei Nullen davor? [Maxim Roubintchik]

[via Secure Computing, Wired, Gizmodo USA]

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  1. waren agenten mit der doppel 0 nicht immer die mit der lizenz zum töten? und ich glaube kaum das sich bond mit sowas wie drogen abgeben würde… vor drogen brauch man net die welt zu retten, würden bösewichter endlich ma welche nehmen müssten wa nicht ständig bond losschicken um diese vor ihnen zu retten.

    Meine Größte Frage ist eher, wie kommt es das ein Stick der 2006 verloren wurde jetzt erst publik wird?

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