Wie Arbeiten Architekten? In Glasröhren in der Wildnis

Falls ihr euch, ebenso wie ich, schon immer gefragt habt, wie die Elite der Architekten werkelt, müsst ihr euch nur diese Bilder anschauen. Vorausgesetzt man ist bei Selgas Cano, einem Unternehmen nahe Madrid beschäftigt.

Eine Seite dieses langen Bauwerks besteht komplett aus Glas und vermittelt den Mitarbeitern so das Gefühl, sie würden mitten in der Wildnis sitzen. Naja vielleicht ist da noch eine Glasscheibe zwischen ihnen und Wildnis, aber es geht ja ums Prinzip – ihr versteht schon. Selbst wenn man sich wahrscheinlich so fühlt, als hätte man eine ansteckende Krankheit und müsste hermetisch abgeriegelt werden, ist das mit Sicherheit ein ganz entspannter Arbeitsplatz.

Auch wenn man es nach dem ersten Foto nicht wirklich vermutet, befindet sich der Großteil des Bauwerks unter der Erde. Scheint wohl irgendwas mit dem Beheizen des Gebäudes zutun zu haben – kostet wohl weniger. Die ganze Galerie gibt es hier zu sehen.

Was ich viel cooler fände wäre ein Büro auf dem Meeresgrund. Da könnte man auch solche Glasröhren verwenden – dort hätten sie aber viel eher eine Berechtigung. [Maxim Roubintchik]

[via Archdaily, BoingBoing Gadgets, Gizmodo USA]

Selgas_Cano_Architekten

Selgas_Cano_Architekten

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  1. Wozu Glasröhren auf dem Meeresboden? Sehen könnten man dann eh nichts… Dafür könnten die Tiefseefische das Büropersonal begucken.

  2. Wildnis ist gut. Der Garten kostet die bestimmt 1-2 Mio € an Bewässerung.
    Madrid im Sommer hat es mal locker 40°-45° für 1-2 Monate und es regnet nur etwas im April und Oktober.

    Deswegen ist das Haus auch in der Erde. Sehr viel besser für die hohen Temperaturen hier.

    Auf den Designerstühlen möchte ich auch nicht 8 h sitzen. Auch kann man die schönen Fenster nicht mit Jalousien abdecken. Das muß trotzdem während des Tages unerträglich hell sein.
    Hier in Madrid sind normalerweise alle Bürofenster getönt. Aber nicht nur so ein bisschen wie beim Auto, sondern richtig schön schwarz damit man überhaupt was sehen kann.

    Aber als Designerobjekt sehr cool. Solange ich nicht da arbeiten muß. Ok ist besser wie Großraumbüro mit 200 Leuten und lärmender Klimaanlage und schönem Farbenspiel von Popelgrünen bis leberwurstgrau.

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