Fraunhofer steuert Videobrillen mit Augenbewegungen

Die Forschungseinrichtung, die uns in der Vergangenheit das MP3-Format und 3D-Tachos gebracht hat, hat etwas Neues. Ein winziges Display beamt sein Bild direkt ins Auge. Ein Eye-Tracking-System erkennt Augenbewegungen und setzt diese in Steuerbefehle um. Weck den Geheimagenten in dir...

Die Wunder-Brille ist in erster Linie für Auto-Designer, Geheimagenten im Film oder Piloten von Kampfjets gedacht. Die müssen nämlich die Informationen schnell sichtbar vor sich haben und haben oft keine Hand frei, um irgendwelche Steuerelemente zu aktivieren. Hier ein kleiner Auszug aus der Fraunhofer-Aussendung:

Bei dem Prototypen sitzt der 19,3 mal 17 Millimeter große Chip hinter dem Scharnier auf dem Bügel der Brille. Vom Bügel aus wird das Bild des Mikrodisplays so auf die Netzhaut des Anwenders projiziert, dass er es in rund einem Meter Entfernung vor sich sieht. Damit das Bild auch vor wechselnden und kontrastreichen Hintergründen gut sichtbar ist, muss es das Umgebungslicht überstrahlen. Deshalb arbeiten die Forscher mit OLEDs, organischen Leuchtdioden. Auf ihrer Basis lassen sich Mikrodisplays mit besonders hohen Leuchtdichten herstellen.

Um die Frage zu beantworten: Ja, es ist noch ein Prototyp und man kann ihn noch nicht kaufen. Wann und wo die Brille dann zuhaben sein wird ist noch unbekannt. Ebenso unbekannt, wie der Preis und der genaue Funktionsumfang. [Maxim Roubintchik]

[via Fraunhofer IPMS]

Video_Brille

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  1. Meiner Meinung nach liegt in sowas die Zukunft. Displays ade, Maussteuerung ade, nur noch eine kleine Kiste mit Rechner und Tastatur auf dem Schoß. Kann es kaum erwarten, das in ein paar Jahren zu benutzen.

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