Das Palm Pre im Test

Er ist da! Palms sagenumwobener iPhone-Killer. Die letzte Chance das sinkende Schiff noch seetauglich zu machen - für Palm sieht es ansonsten schlecht aus. Gizmodo hat sich das Gerät eine Woche lang intensiv angeschaut...

Die Software bringt einige interessante Neuerungen mit sich, von denen sich selbst Android und das iPhone noch eine Scheibe abschneiden können. Doch wie ist es um die Hardware bestellt? Billig. Sogar gefährlich!

Gizmodo-Redakteur Jason Chen hat das Pre eine Woche lang als sein Haupt-Kommunikationsgerät benutzt. Die Nummer wurde dabei über Google Voice weitergeleitet, sodass wir uns einen Eindruck davon verschaffen konnten wie es ist mit dem Gerät zu leben. Die Kontakte aus Google und Facebook ließen sich problemlos synchronisieren. Obwohl sich das Pre nicht mit dem Mac-OS-X-Adressbuch synchronisiert, war es ein fast nahtloser Wechsel. Das Gerät fühlt sich gut in der Tasche und in der Hand an. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist ein sehr fähiges Smartphone und lässt sich problemlos als Standard-Gerät einsetzen.

Palm Pre Review/TestPalm Pre Review/TestPalm Pre Review/Test

Die Hardware:

Palm Pre Review/TestBildschirm

Das ist der beste Multitouchscreen, den wir je gesehen haben. Das Pre ist kleiner als das iPhone und alle G2-Handys, hat aber trotzdem die gleiche Auflösung – 320 x 480 Bildpunkte. Das bedeutet: Die Pixel sind einfach kompakter. Wir haben mal zum Vergleich Dark Knight (den neuen Batman) auf beiden Geräten angesehen und mussten feststellen, dass es auf dem Pre einen Tick besser aussah. Naja gut, wir haben den Film nicht zeitgleich angeschaut – sollte man fairnesshalber sagen.

Der schwarze Glasrand schafft einen großartigen Kontrast zum Bildschirm und sorgt für subjektiv intensivere Farben. Bei maximaler Helligkeit ist es nicht so hell wie das iPhone, aber hell genug, um das Bild im Sonnenlicht zu erkennen. Das Display spiegelt dafür etwas mehr als beim Apple-Gerät. In geschlossenen Räumen ist das Bild etwas bläulicher, aber nichts was man wirklich bemerken würde oder was wirklich stört.

Was Multitouch angeht, können wir nicht wirklich sagen woran es liegt: Sei es die bessere CPU, ein besserer Digitalisierer, oder einfach eine bessere Software. Aber der Touchscreen ist genauer, reagiert deutlich besser und ist einfach viel besser als der des iPhones. Der Welleneffekt, wenn man auf den Screen drückt ist einfach genial und löst endlich das Problem mit dem Feedback.

Multitouch ist genial!

Bildschirm ist hell, hat einen guten Kontrast und kann sehr gut mit dem iPhone mithalten.

Hülle und Herstellung

Das Erste, was einem auffällt, wenn man das Pre ausfährt, ist die scharfe Kante, die gegen die Handfläche reibt. Kein anderes Gerät (sei es ein iPhone, G1, G2 oder eines der anderen HTC-Geräte) war eine Gefahr für die Integrität der Haut. Wenn man das Handy von unten aufmacht, sollte man sich darauf gefasst machen geschnitten zu werden – die Kante ist einfach so verdammt scharf.

Um fair zu sein, weist Palm jedoch darauf hin das Gerät lieber mit dem Daumen auf dem Display zu öffnen. Toller Plan – mal davon abgesehen, dass das hier ein Touchscreen ist und man mit einem Daumendruck irgendwelche Dinge auf dem Bildschirm rumschiebt.
Vielleicht sind wir einfach etwas kleinlich, aber das ist für uns einer der Punkte der tatsächlich sehr negativ an dem Gerät auffiel und dazu führen könnte sich den Kauf nochmal zu überlegen.

Der Rest des Gehäuses ist nicht so übel, aber auch nicht sonderlich spektakulär. Lästig ist zum Beispiel die Demontage der Rückseite: Der Akkudeckel muss gleich an drei Punkten gelöst werden damit er abgeht. Um an den Micro-USB-Port zu kommen, braucht man etwas Gewallt und muss in Kauf nehmen, dass ein permanentes Loch entsteht.

Trotz der Probleme fühlt sich das Gerät sehr gut in der Hand an. Wenn Palm es hinkriegen würde, das Ganze nicht so plastiklastig aussehen zu lassen, wäre das Gehäuse fast perfekt.

Die Qualität ist ganz akzeptabel, aber zu viel Plastik für unseren Geschmack.

Die untere Kante ist viel zu scharf.

Palm Pre Review/TestTastatur

Die Tastatur ist gut genug für ein Smartphone. Nichts für große Hände. Man kann meistens nur mit den Fingerspitzen tippen. Die Tasten fühlen sich teilweise zu gummiartig und klebrig an, um gut zu sein. Beim schnellen Tippen ist das haptische Feedback nicht gut genug.
Das Tippen ist nicht unbedingt leicht auf dem Pre – vor allem weil das Gerät keine Autovervollständigung hat. Die echten Tasten sind rund 30 Prozent kleiner als die virtuellen Keys auf dem iPhone – nur so als Richtwert. Dafür gibts minimale Autokorrekturen, wenn man zum Beispiel einen Buchstabendreher produziert.

Es ist ein Hardware-Keyboard.

Die Tasten sind zu klein und geben kein gutes Feedback.

Akkulaufzeit

Das Gerät hat die meisten Tage einen kompletten Tag bei voller Benutzung gehalten -also so von 8 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends und es waren noch ungefähr 20 Prozent Restakku übrig. An einem Tag wurde der Akku jedoch leer. Das lag vor allem daran, dass AIM den ganzen Tag lief und wir heftige Tests mit dem Gerät angestellt haben. Ansonsten ist die Akkuleistung etwa mit dem iPhone 3G vergleichbar.

Kamera
Die Kamera ist ganz ok – so wie die meisten Handy-Kameras halt. Der Lichtsensor ist zu schwach. Das bedeutet: Ganz akzeptable Fotos bei Sonnenlicht und graulastige Bilder in dunkleren Umgebungen. Die Qualität lässt sich jedoch mit jeder anderen Handy-Kamera vergleichen.
Palm Pre Review/Test

Kamera ist ganz ok

Die Software:

Palm Pre Review/Test

Palm Pre Review/TestWeb OS

Die Software ist das, was Palm am besten hingekriegt hat. Das stimmige Web-OS macht das Gerät sogar mehr »verbunden« als Googles Android. Das Betriebssystem sieht sehr gut aus mit den fünf Schnellstart-Buttons, netten Icons und einem dreiteiligen Menu-Bildschirm, der sämtliche Anwendungen unterbringt. Das Gerät erkennt Gesten, von denen die meisten dem iPhone ähneln.

Schade, dass auf dem Startbildschirm soviel ungenutzter Platz ist. Da ist sonst nix außer diesen fünf Anwendungen. Palms Idee dahinter ist den Hauptbereich frei zu halten, damit man durch die Anwendungen scrollen kann oder die Suche benutzen. Was dazu führt, dass man nur fünf Anwendungen auf dem Bildschirm starten kann. Also muss man in den Starter gehen und den Namen der gewünschten Anwendungen tippen, wenn man eine andere sucht.

Die Navigationselemente sind einfach wunderschön und sehr gut umgesetzt.

Viel Zeit, Liebe und gute Ideen wurden in das OS eingebaut.

Palm Pre Review/TestTelefonieren

Suche ist ja schön und gut, aber beim Wählen ist sie fehl am Platz. Sagen wir man möchte jemanden anrufen: Also muss man seinen Namen manuell durch rumscrollen aus der Liste auswählen. Es gibt keine Funktion mit der man einfach den Anfangsbuchstaben tippen kann. Man kann alternativ auch anfangen die Nummer zu tippen oder wie gesagt die Universal-Suche benutzen…

Apropos Universal-Suche. Sie funktioniert nicht so gut. Das ist das gleiche Konzept wie beim iPhone OS 3.0. Man kann damit die Kontakte, Anwendungen, Google, Google Maps, Wikipedia, Twitter oder was auch immer durchsuchen. Die Suche selbst ist schneller als bei Apple, weil keine Mails, Kalendereinträge und Musik durchsucht werden. Das Universale ist also nicht ganz so universal wie universal sein sollte.

Universal-Suche für Kontakte funktioniert ganz ok.

Speed-Dial-Funktion.

Synchronisierung

Das Angleichen von Google- und Facebook-Kontakten funktioniert sehr gut. Kann aber dafür sorgen, dass man auf sein Handy eine Menge Leute kriegt, die man nicht kennt und eigentlich auch gar nicht da haben möchte.

Palm Pre Review/TestMultitasking

Nicht umsonst wurde im Vorfeld viel über die Multitasking-Fähigkeiten des Pre diskutiert. Aus dem einfachen Grund, dass es funktioniert. Um eine neue Anwendung zu starten, reicht es, den virtuellen Knopf in der Mitte zu berühren. Schon taucht ein neues Programm auf und drückt die derzeit laufenden dezent zur Seite. Man kann ähnlich wie in der Task-Vorschau in Windows oder Mac OS durch eine Vorschau der derzeit laufenden Anwendungen scrollen.

Wenn man ganz viele Anwendungen auf einmal aufmacht wird das Gerät spürbar langsamer, was dazu führt, dass die Musik teilweise ins Stocken gerät. Sowas ist uns noch bei keinem iPhone oder was auch immer passiert. Mit großer Kraft kommt große Verantwortung – hieß es schon in Spiderman. Bloß weil man viele Tasks auf einmal öffnen kann, muss man es nicht auch machen.

Multitasking funktioniert gut, aber man muss selbst schauen wieviele Anwendungen das Gerät verträgt.

Launcher

Das Starten von Anwendungen gestaltet sich anders als auf dem iPhone. Man hat drei Seiten durch die man scrollen kann und keine 9 wie bei Apple. Dafür aber auch nicht eine unübersichtliche Liste wie beim Android-OS. Auch haben die Icons leider keine Beschriftung – Fehler!

Teilweise braucht man auch zuviele unnötige Klicks, um eine Anwendung zu starten – aber es gibt schlimmeres.

Der Launcher hat nur drei Bildschirme und es muss viel gescrollt werden, um die Anwendungen zu finden.

Die Schnellstart-Leiste kann nur maximal 5 Anwendungen aufnehmen, lässt sich aber anpassen.

Musik und Videos

Beides funktioniert sehr gut. Die Zeit, die das Entwickler-Team dafür investiert hat das Pre so umzufunktionieren, dass iTunes das Gerät als iPod erkennt, hat sich gelohnt. Sowohl für Videos, als auch für Songs gibts eine spezielle Anwendung. Die Synchronisation mit iTunes ist nicht ganz perfekt, aber immerhin funktioniert sie. DRM-Tracks lassen sich problemlos abspielen.

Man muss die Musik-Anwendung im Hintergrund offen lassen wenn man nebenbei zum Beispiel im Internet surfen möchte. Das macht Sinn auf einem PC ist jedoch verwirrend auf einem Handy. Aber keine Kritik an dieser Stelle – einfach nur Umgewöhnung. Symbian-OS macht es ja schließlich auch so.

Der Standard-Videoplayer unterstützt folgende Formate: MPEG4, H.263, H.264, MP4, M4V, 3GP, 3GPP, 3G2, und 3GP2. Also mehr als das iPhone – Überraschung!

Die Synchronisation mit iTunes ist sehr praktisch für Leute mit großen Musiksammlungen.

Palm Pre Review/TestAnwendungen im Überblick

  • – Google Maps funktioniert besser als auf dem iPhone.
  • – Doc View und PDF sind sehr gute Anwendungen um PDF- und Word-Dateien zu öffnen.
  • – Es gibt einen Wecker, aber keine Stopp- und Weltzeit-Uhr. Eine Wetter-Anwendung lässt sich runterladen.
  • – Die Foto-Anwendung funktioniert genauso wie auf dem iPhone – samt den gleichen Gesten. Bilder lassen sich direkt zu Facebook hochladen.
  • – Der Browser basiert auf Webkit und ist ziemlich identisch zu dem iPhone-Browser.
  • – YouTube funktioniert genauso wie auf jedem anderen Handy, braucht aber manchmal ein bisschen länger.

App-Katalog

Nur von Palm beauftragte Programmierer dürfen Anwendungen für das Pre schreiben. Das ist sowohl ein gutes, als auch ein schlechtes Zeichen. Noch sind nicht so viele vorhanden, aber das kommt noch – hoffentlich…

Palm Pre Review/Test

Urteil

Die Software ist sehr gut, intelligent und durchaus durchdacht. Die Hardware auf der anderen Seite eher eine Pflichtdisziplin. Wenn Palm jemand anderen findet, der die Hardware designed – jemanden der ein Händchen dafür hat – könnte dieses Gerät tatsächlich eines der Besten auf dem Markt sein.

Das iPhone wird langsam langweilig: Die selbe Funktionalität seit zwei Jahren und auch OS 3.0 und andere Überraschungen, die noch folgen mögen, wären kein großartiger Umschwung. Es ist Zeit für etwas Anderes: Das Pre hat zwar Hardware, die schlechter als die des G1 und G2 ist, aber das Gesamtpaket aus Hard- und Software ist nicht schlecht. Es ist anders. Es ist gut. Es ist etwas, was man wirklich mögen kann. Wir sind gespannt was Palm als Nächstes bringt.

Beeindruckender Start für das Betriebssystem, das Standards für künftige Geräte setzt.

Die Hardwarequalität ist mies und das Gerät fühlt sich zu plastikartig an im Vergleich zum G1, G2 und iPhone.

Das war unser Palm Pre Test. Fragen, Anregungen, Vorschläge? [Jason Chen/Maxim Roubintchik]

[via Gizmodo USA]

Palm Pre Review/TestPalm Pre Review/TestPalm Pre Review/Test

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  1. Ich würde zwar nie mein iPhone gegen einen Pre tauschen, man muß aber Palm hoch anrechnen solch ein Betriebssystem als 1.0er Version herausgebracht zu haben. Alles in allem macht der Pre durchaus den Eindruck ein solides Telefon zu sein und dürfte auch für viele eine Option zum iPhone darstellen können. Wenn die es dann auch hinbekommen die Start-Mängel mit raschen und funktionierenden Updates auszubügeln wäre das toll.

  2. Das iPhone hat die geilsten Aps das stimmt, aber schön ist das iPhone nicht gerade. Und extrem gross und schwer. Gäbs das iPhone Nano dann wäre es meins :)

  3. Ich habe bisher ein Palm Treo und war schon bei dem vom PalmOS begeistert. Vom iPhone habe ich nie viel gehalten, außer, dass es völlig überbewertet ist. Also, sobald das Pre zu haben ist, ist eines davon meins! Danke für die „Kurzvorstellung“!

  4. Danke auch für die Vorstellung,
    is ja leider noch nich zu haben.
    Das neu Iphone 3G S aber ab nächster Woche.
    Aber besser erst mal abwarten und hoffen mal dass Palm viele gute Anwemdungen für sein OS zum Download sammeln kann.
    Oder auf Gute Android alternativen warten

  5. was ist los? das geniale an palm war der pim. ich hab seit meinem tungsten t3 nichts besseres mehr gefunden, um adressen und kalender mit dem rechner abzugleichen. die alten palm geräte waren enorm flott und haben sogar kategorien sauber verwaltet (was z.b. symbian bis heute nicht geschafft hat). ich denke, dass ein business handy das prioritär erledigen können müsste. und dann lese ich über das web-os, das es mit google und facebook synchronisiert (ich will lokal synchronisieren!), allen möglichen schnick-schnack beherrscht und als survival gerät taugt, da man damit käse schneiden kann. na super.

  6. Nicht ab dem 20.10 sonder schon dem 13.10 bei O2, ohne Branding und ohne Vertrag für 481€! Oder in Raten mit 1€ anzahlung und Monatlich 20€ über 2 Jahre.

  7. Hatte mich bei meinem Mobilfunkanbieter vorregistrieren lassen und das Gerät sofort zugeschickt bekommen. Natürlich war ich sehr gespannt, wurde dann aber gleich durch das Plastikgehäuse in meiner Euphorie gebremst.

    Leider muss sich sagen: Die Hardware ist das billigste, was man sich vorstellen kann! Ich kenne kein anderes Handy, das einen solchen jahrmarktsmäßigen Eindruck macht. Um den hinteren Deckel zu entfernen, muss man tatsächlich – wie in der Anleitung empfohlen – mit den Fingernägeln rechts und links den gesamten Schlitz entlangfahren! Schließen des Deckels gelingt nur, indem man das knarzende Teil an mehreren Stellen auf das Gerät drückt. Und in diesem Stil geht es weiter: Die kleine Abdeckung für den Mini-USB-Anschluss zum Aufladen des Geräts bekommt man ohne Gewalt nur auf, wenn man (und dazu wird überhaupt nur in der englischsprachigen Anleitung etwas gesagt) vorher die Tastatur aufgeschoben hat. Die Rückseite des Bildschirms wird bei aufgeschobener Tastatur von einem Spiegel „verziert“ – wirkt wie eine billige Folie, ähnlich wie man es auch bei einfachem Spielzeug findet. Die Kanten insbesondere des Tatstaturteils sind dermaßen scharf, dass man aufpassen muss, sich nicht zu verletzen.

    Das Drama hört leider auch bei der Software nicht auf. Was nützt die schönste Double-Touch- und Gesten-Technik, wenn z.B. beim Schreiben von SMS 70% des Bildschirms ungenutzt bleiben und nur ein winziges Fenster zur Verfügung steht, in das man mit einer nur mühsam zu bedienenden Tastatur seinen Text hineinpfriemelt? Vergrößern/Verkleinern mit Gesten bei SMS oder in Notizen? Fehlanzeige! In den Notizen ist es nicht nicht einmal möglich, nachträglich zu einer bestimmten Textstelle zu gehen, um Änderungen vorzunehmen, sondern der gesamte Text muss – ausschließlich mit der Tastatur möglich – bis zu dieser Stelle gelöscht und anschließend neu eingegeben werden. Was soll man von der großen Ankündigung halten, das Pre würde verschiedene Kalender zusammenführen, wenn bereits die Synchronisation mit dem Google-Kalender nicht funktioniert? Es wird zwar angezeigt, dass Unterkalender des Hauptkalenders empfangen wurden, aber bei der Anzeige der eigentlichen Termininhalte versagt die Software ihre Dienste.

    Fazit: Sowohl hinsichtlich der Hardware als auch der Software ist das Gerät sehr unausgereift und hätte meiner Meinung nach nicht auf die Menschheit losgelassen werden dürfen. Wer dieses Gerät lediglich oder in erster Linie verwenden will, um Internetseiten zu suchen und zu betrachten, und das mal groß, mal klein, mal senkrecht, mal waagerecht, der ist sehr gut bedient. Wer sich daran erfreut, Anwendungen hin und herschieben zu dürfen, und das alles schön bunt und schnell, der ebenfalls. Doch wer ein ernsthaftes Handy für den täglichen Business-Einsatz sucht, dem kann nur wärmstens abgeraten werden.

    Da lob ich mir mein Nokia E90: zwar ein hausbackener Klotz und etwas langsamer als moderne Geräte, aber absolut solide, edel in der Verarbeitung, zuverlässig und mit einer Funktionsvielfalt ausgestattet, wie ich sie bisher bei keinem anderen Handy gesehen habe. Allenfalls das iPhone mit den inzwischen zahlreichen und guten Apps kommt allmählich an das Nokia heran…

    Palm kann ich nur raten, schnellstens an allen Ecken und Enden nachzubessern. Denn das Pre hat gewiss Potenzial, in die Riege der Profi-Handys vorzustoßen.

    Schöne Grüße

    WGE90

  8. Ich finde der Test trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Bei der Übersetzung des original Artikels wurde allerdings ein bissle geschlampt, man sollte schon festhalten das die Entwicklung neuer Apps nicht nur von „Palm beauftragten Entwicklern“ durchgeführt werden kann/darf.

    Jeder kann entwickeln, selbst wenn man kein Pre hat kann man die eigenen Apps in einem Emulator testen. Das es bisher noch nicht so viele Anwendung gibt wie beim iPhone ist wohl aufgrund der unterschiedlichen Zeit auf dem Markt kein großes Wunder.
    Es ist zwar richtig, das Apps die man im Palm Store anbieten möchte erst von Palm gecheckt werden, aber das ist nicht unbedingt verkehrt, denn wenn sich jemand ein unsauber programmiertes Speicherfresser App installiert ist das Geheule wieder groß.
    Zudem gibt es auch einen 2ten Vertriebsweg für Apps der nicht so strikt reglementiert ist.

    Auch ich finde die Hardware nicht sonderlich ausgereift, aber wenn man ehrlich ist, hat Apple auch erst mit der 3ten Generation ein vernünftiges Model auf die Kette bekommen.
    Der Preis sowie die Form des iPhone, oder sollte ich sagen des iGoldbarren spricht jedoch deutlich für das Pre.

    Ich drücke Palm die Daumen, das eine 2te Generation des Pre das Unternehmen endgültig auf Kurs bringt.

  9. Hey, also ich habe nun das Pre in meinen Besitz genommen… Bin positiv überrascht. Mir ging der IPhone Hype gehörig auf die Nü**e.

    Wirklich nervig ist allerdings das Markieren von Texten. Wollte ein paar Sachen kopieren und habe einen Anfall bekommen. Ansonsten beim Anbieter einfach mal selber die Menüführung kennenlernen.

    Etwas schade fidne ich auch die Anwendungen. Bisher etwas dürftig und nichts wirklich besonderes dabei. Aber das wird wohl noch.

  10. Also ich hab das Handy noch nichtmal ein Monat und bin überhaupt nicht zufrieden, ist total langsam.. und man kann überhaupt nicht gut mit den surfen. Hinzu kommt noch der kratzer an meinen Display obwohl ich nichts damit gemacht hab. DIe Musik ist auch total leise und bei der Kamera kann man nichtmal zoomen. Also ist nicht zum empfehlen, hfft kann ich es noch umtauschen

  11. habe mir letzte woche das pre geholt, beim ersten war die tastatur defekt, wurde getauscht, beim zweiten, was immerhin einen halben tag funtkioniert hat, ist der touchscreen defekt. hat sich aufgehaengt und seit dem geht nix mehr. in der zeit, als es noch funzte habe ich festgestellt, dass es zwar n klasse ansatz ist, aber nicht besonders gut umgesetzt. es ist zu langsam, wie oben schon erwaehnt, sms schreiben ist nicht besonders toll, das adressbuch hat mich ein wenig genervt, weil schnellzugriff irgendwie nicht funktionierte… wenn das ding hochfaehrt braucht es furchtbar lang, die anwendungen sind unuebersichtlich… etc…

  12. also erstmal Hallo und danke für den vergleich zwischen ipot und palm pre.
    Hab lange überlegt, ob es ein guter kauf gewesen ist. ‚(pal pre)
    Obwohl mir der Ganze Bereich sehr gefallen hat, muss ich folgendes bemengeln.

    Zum ersten fine ich, dass man auch mit etwas breiteren Fingern ser gut auf der Tastatr tippen kann.
    Weil man die Tasten fühlen kann. Auch wenn der Daumen so breit ist das man fast 4 tasten gleichzeitig dücken könnte. Ich treffe immer die richtige Taste,weilsie herforstehen und nicht wie bei der touchscreen Variante (i phone) auf einer ebenen Fläche zu suchen sind.
    Einziges problem für nicht Erfahrene; Die Sonderzeichen, will man ein ü oderö, klickt man auf Sym und dann auf den Vokal, wie A, E, I, O, U und die enter/return Taste (sied wie ein Pfeil aus, der nach unten, dann nach links um ide Ecke zeigt) klicken. Problematisch wird’s beim Doppelpunkt, hab ihn noch nicht gefunden :-(
    Aber ich hab das Pre ja auch erst zwei Tage und kann mich bissher nur über die Fehlende Bedienungsanleitung ärgern, wobei ich alles ausser dem Doppelpunkt selber ohne schwirigkeiten am ersten Tag herausgefunden hab.
    Wie z.B. Copy paste – windows internet user. Einfach die sensorleiste berühren taste C für kopieren und V zum einfügen, genau wie bei Windows.

    Ein anderes manko zu dem Vergleich (iphone) ist das Telefonbuch und dass ist der Grund, warum ich unbedingt auf den post antworten musste, den in meiner Version des WebOs/PalmPre, brauche ich imstartschirm nur pa einzutippen um meinen papa zu finden. Also keie umstände wie beim iphonde.

    also im großen und ganzen ein anderer iphone ersatz, aber konkurent würde ich nicht sagen, weil sie sie sich zu sehr unterscheiden. Jedem das seine

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