Die Highlights der WWDC

Wie versprochen: Hier eine Zusammenfassung der WWDC-Highlights. Neue MacBooks, neues Mac OS und ein neues iPhone – hier die Details.

iPhone 3GS

Es gab wenig Überraschungen zu sehen und das meiste wurde schon mehr oder weniger im Vorfeld vermutet. Wie zum Beispiel das iPhone 3GS. Es handelt sich dabei um ein schnelleres iPhone. Das S im Namen des neuen iPhones steht für Speed – wie passend. Was sind die Änderungen im Detail?

  • Längere Akkulaufzeit.
  • Version 2.0 der Grafikbibliothek OpenGL ES (schönere Games).
  • HSDPA mit 7,2 MBit/s im Downstream.
  • Kamera mit 3 Megapixeln und Autofokus.
  • 16 und 32 GByte Speicher.
  • Preis: 199 Dollar für 16 und 299 Dollar für 32 GByte.
  • Das alte iPhone 3G 8 GByte kostet jetzt 99 Dolar.

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iPhone OS 3.0

Weiteres Highlight ist das iPhone OS 3.0. Das steht kurz vor seiner Fertigstellung und bringt viele neue Funktionen – selbst für Besitzer eines aktuellen iPhones.

  • Copy-and-Paste.
  • Versand von MMS.
  • Sprachsteuerung auch bei Songs „Was wird gerade gespielt“, „spiel so was ähnliches“.
  • Digitaler Kompass.
  • Google Maps lässt sich in alle Anwendungen integrieren.
  • Endlich lassen sich auch Hardware-Erweiterungen anstecken – wie z.B. eine Tastatur.
  • Panorama-Modus funktioniert jetzt auch in E-Mails.
  • Über iTunes lassen sich Filme ausleihen und kaufen – auf dem iPhone.
  • Kindersicherungen.
  • Das iPhone lässt sich jetzt als Netzwerk-Zugang für gewöhnliche PCs nutzen.
  • http-Streaming.
  • Mehr Sprachen wie Arabisch, Thai und Griechisch.
  • Handy-Radar Find My Phone – funktioniert über MobileMe.

Das neue iPhone OS können Besitzer eines Apfelhandys kostenlos ab dem 17. Juni via iTunes saugen. Wer einen iPod Touch benutzt muss 10 Dollar zahlen.

OS X 10.6 Snowleopard

Das neue Apple Betriebssystem kommt mit einer Reihe von Neuerungen. Hier eine Übersicht:

  • Guter 64Bit-Support.
  • Multicore-Prozessoren werden jetzt effektiv genutzt.
  • Es gibt GPGPU-Berechnungen.
  • Ein Großteil des Codes wurde umgeschrieben und das System ist schneller.
  • Die Installation ist jetzt 45 Prozent schneller.
  • Snowleopard braucht 6 GByte weniger Platz auf der Platte als 10.5
  • Previews von Jpegs sind doppelt so schnell, PDF-Dokumente 1,5 Mal so schnell – nur als Beispiel. Liegt an der generellen 64Bit Optimierung
  • Quicktime 10 kommt jetzt ohne Rahmen und mit vielen Optimierungen wie Videobearbeitung direkt im Player
  • Safari 4 ist jetzt deutlich schneller was Javascript angeht und kriegt 100% im Acid3-Test.
  • Es gibt einen Support für Microsoft Exchange.
  • Dock Expose – Wie das normale Expose nur, dass es vom Dock kontrolliert wird.

Das neue Mac OS 10.6 kostet als Upgrade von 10.5 29 Dollar. Ansonsten muss man 129 Dollar auf den Tisch legen. Eine Familienversion kostet 49 Dollar. Es kommt im September auf den Markt – vor Windows 7. Jeder der ab dem 8. Juni einen Mac kauft kriegt das neue OS für nur 10 Dollar.

Neue Macbooks

Ein weiteres Highlight der WWDC waren die neuen MacBooks. Das neue 15-Zoll-Gerät kriegt mehr RAM, einen schnelleren Prozessor, einen eingebauten Akku mit längerer Laufzeit und einen SD-Kartenslot.

Das Basismodell kommt mit einem 2.06 GHz Dual Core Intel Processor, 4GB RAM und einer 250GB 5400rpm HDD. Das Gerät kostet 1.700 Dollar – damit 300 weniger als bisher. Alle MacBooks lassen sich mit maximal 8 GByte RAM bestücken und natürlich upgraden – was sich im Preis niederschlägt.

Es wird weiterhin keinen Expresscard-Slot in den 15-Zöllern geben. Dazu muss man den 17er kaufen.

Weitere Änderungen:

  • Das MacBook Air kostet künftig 700 Dollar weniger.
  • Es gibt ein 13-Zoll-MacBook mit verbesserter Hardware – in Richtung MacBook Pro.

Das waren die Highlights der WWDC. Steve Jobs ist leider nicht aufgetaucht, es gab kein iPhone Nano und überhaupt hielten sich die neuen Ankündigungen in Grenzen. Wir sind ein wenig enttäuscht… [Maxim Roubintchik]

[via Gizmodo Liveblog]

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