Forscher stopfen Kamera in eine Faser

Ein neuer Tag, eine neue Erfindung des MIT. Diesmal haben die Forscher eine Kamera mitten in eine 25-Millimeter-Faser eingebaut. Das könnte die coolste Erfindung sein, die niemals genutzt werden wird!

Das MIT Tech Review schreibt, dass Noel Fink, der Mann, der für diesen Durchbruch verantwortlich ist, selbst nicht ganz sicher ist, wozu dieser Miniaturisierungstrick gut sein könnte. Außer natürlich, diese Technik in Kleidung einzuweben, um militärische Aufklärung zu betreiben. Die Technik ist so gebaut, dass sie auch geknickt oder zusammengefaltet werden kann. Bestimmt taucht diese Technologie irgendwann in Splinter Cell 10 auf.

Die Forscher haben diesen Trick hinbekommen, indem sie acht Sensoren einbauten, die um das Zentrum der Faser angeordnet sind. Das erlaubt es, Licht und Farben aus verschiedenen Winkeln zu erkennen. Die Sensoren können den Winkel ausmachen, aus dem Licht auf die Faser fällt, was sogar dreidimensionale Bilder möglich macht. Der MIT-Artikel lässt sich darüber noch in aller Tiefe aus, aber wir wollen unsere Leser ja bei vollem Bewusstsein halten. Ich will so einen verdammten Kamera-Anzug! [Jacqueline Pohl]

[via MIT Tech Review]

fiber_x220

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  1. vielleicht sollte man den ursprungsartikel mal richtig lesen und die wichtigen informationen nicht vorenthalten.
    die 25mm faser wird dann erhitzt und in die länge gezogen, bis sie nur noch einige hundert micrometer dünn ist. wobei das ja auch schon wieder ein paar millimeter wären.
    irgendwie komm ich mir grad wie bei einem kindergeburtstag vor auf dem flüsterpost gespielt wird.

  2. Zitat aus der MIT Quelle (Hervorhebungen von mir): „In order to make the camera, the researchers integrated the eight semiconducting light sensors into a polymer cylinder with a diameter of 25 millimeters, controlling the sensor’s spacing and angle within the fiber. Once the sensors, made of a type of semiconducting glass, were in position, the polymer cylinder was heated and then stretched so that the diameter shrank the diameter of hundreds of micrometers–a process that is identical to the way in which commercial fiber is made for telecommunication applications–retaining the orientation of the sensors.“

  3. Also das ist wirklich ein schlecht recherchierter Artikel. Wenn man schon einen Forschungsbericht zum Schlagzeilen-machen verwendet, dann sollte man doch bitte zu Ende lesen.

    Richtig peinlich wirds aber erst, da dem Autor offensichtlich nicht aufgefallen ist, wie absurd es ist, eine Faser von 25 Millimetern (2,5 cm) „klein“ zu nennen. Hirn aus und Kopiermodus an? Klein? Ich habe hier zu Hause sogar eine Kamera, die kleiner ist als 2,5 cm. Gibts bei eBay.

    Und wenn wir schon dabei sind: Was bei Gizmodo richtig nervt, das ist die fehlende Bildergalerie. Eine schöne große Bildanzeige mit rechts-links / vor-zurück Navigation ist nicht schwer… wirklich nicht.

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