Straßenräuber von Google Street View geschnappt

Im September wurde ein 14-jähriger Holländer auf offener Straße angegriffen, von seinem Fahrrad gestoßen und ausgeraubt. Es gab keine Zeugen und keine Spuren am Tatort. Die Polizei war ratlos – bis das Verbrechen auf Google Street View auftauchte.

Das Foto zeigt den Jungen genau in dem Moment, bevor die Verbrecher zuschlagen. Sie sich ihm bereits dicht auf den Fersen. Die Verdächtigen entsprechen genau der Beschreibung des Jungen. Die Polizei musste nur noch einen formale Anfrage an Google senden, um die für Street View absichtlich verwischten Gesichter im Original zu bekommen. Ein Polizist erkannte einen der Angreifer sofort wieder, der bereits in einige andere Raubüberfälle verwickelt war. Sechs Monate nach der Tat schnappten die Handschellen bei beiden Tätern zu.

Jetzt wird es stressig für Diebe. Man muss nicht nur auf die grüne Minna achten, auch die Google-Mobile haben ihre Augen überall. Erst schauen, dann klauen. Oder lasst es halt einfach! [Jacqueline Pohl]

[via AP]

diebe-google-street-view

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  1. Das er funktioniert merkt man an den erst recht an den Benutzern von Navi-Apps für das Mobile (Handy) , die sich diesen Schrott aufquaken lassen. Nichts gegen ein gutes Cell – phone, aber die Kopplung mit einem Navi ist das Beste was Big Brother passieren kann.
    Ich will so etwas nicht, auch wenn ich , wie es schon schön heißt, nichts zu verbergen habe (Doch hab ich natürlich).
    Man sollte sich allerdings wirklich beim Innenministerium überlegen die Dinger kostenlos an Gefährder und Terrorverdächtige abzugeben. Dafür zahle ich dann gerne Steuern.

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