Neue Technik gegen neugierige Augen schafft Privatsphäre auf dem Monitor

Oculis Labs hat zwei Produkte entwickelt, die Eye Tracking einsetzen, um Spannern, die über die Schulter auf das Display schauen wollen, die Show zu vermasseln.

Chameleon und Private Eye heißen die beiden innovativen Produkte. Die High-End-Version davon ist Chameleon, das ein stolzes Sümmchen von 10.000 Dollar kostet. Die Technik adressiert Regierungsbehörden, die Geheimnisse hüten müssen und bereit sind, dafür zu zahlen. Zuerst lernt Chameleon, wie der Anwender seinen Rechner nutzt, wie er seine Augen beim Lesen bewegt und zwischen den Blöcken herumspringt. Nach diesem Muster kalibriert Chameleon den Text auf der Bildschirm neu. Für jeden anderen Leser schaut der Text nun völlig wackelig und durcheinander aus, was das Lesen unmöglich macht.

Viel billiger ist die Webcam-basierte Version namens PrivateEye, die aber mindestens genauso spannend ist. PrivateEye erkennt die Augen des Users. Kommt jemand ins Büro und du drehst dich zu ihm um, dann wird der Screen sofort unscharf. Außerdem zeigt die Software das Gesicht des Neuankömmlings in einem kleinen Fenster an, damit du weißt, wer sich gerade von hinten anschleicht. Und damit der Eindringling weiß, dass du weißt, dass er da ist! Pech für neugierige Chefs. PrivateEye gibt es als Windows-Anwendung für gerade einmal 20 Dollar. [Jacqueline Pohl]

[via Oculis, Baltimore Sun, BalTech]

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