TwittaRound: Erstaunliches aus der erweiterten Realität

Augmented Reality Apps sind sicherlich eine geniale neue Erfahrung. Und auch TwittaRound schaut prima aus, dafür dass es die beängstigendste Idee von allen ist: Twitter überrennt die Wirklichkeit.

Eigentlich ist die App ganz simpel. In einem Live-Video der Umgebung werden Twitter-Feeds eingeblendet und man kann sehen, von wo sie geschrieben werden und in welcher Entfernung sich der Microblogger befindet.

Die Technik nutzt den Kompass und den Beschleunigungsmesser des GPS, um die Lokalisierung hinzubekommen. Das bedeutet, die App läuft nur auf dem iPhone 3GS.

Unglücklicherweise nutzen Augmented-Reality-Apps zwangsläufig APIs von Drittanbietern, um ihre Echtzeit-Video-Tricks zu zeigen. Deshalb tauchen sie auch nicht im App Store von Apple auf. Hoffentlich wird Apple diese APIs bald zulassen. Egal, wie wenig wir eine erweiterte Twitter-Realität brauchen mögen. Wer muss schon wissen, in welchem Badezimmer ein Kollege gekackt hat, als er darüber twitterte? [Jacqueline Pohl]

[via i.document]

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  1. Finde ich genial. Habe vor Kurzem eine ähnliche App gesehen, in der die nächst liegenden U-Bahnhöfe gezeigt werden.

    Bin sehr gespannt, was für Apps folgen werden, die diese Technik als Basis haben.

  2. Technologisch sehr faszinierend. Aber überleg‘ mal, was das in der Realität bedeutet: Du unterhältst Dich via Twitter mit Leuten, die quasi direkt vor Dir stehen. Aber warum auch direkt miteinander reden, wenn man das über den Umweg Internet schriftlich machen kann??? ;-))

    Apropos: Ich denke schon, dass Apple diese App akzeptieren wird – schließlich hat der Palm Pre auch ewegungssensor und GPS; wenn Apple ablehnt, werden die Entwickler die Idee deshalb sicherlich nicht wegwerfen.

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