LSD-Erfinder an Steve Jobs: Welche Rolle spielte LSD?

Die Huffington Post hat einen bisher unbekannten Brief von LSD-Entwickler Albert Hofmann an Steve Jobs veröffentlicht. Jobs gab in der Vergangenheit den Einfluss von LSD in seinen kreativsten Momenten zu und würdigte die Wirkung der Droge.

Der Brief selbst ist nicht allzu erleuchtend. Hofmann war unglaubliche 101 Jahre alt, als er Steve Jobs diesen Brief schrieb. Er erwähnt lediglich, dass er gehört habe, dass der Apple-Guru LSD der Presse gegenüber in einem positiven Licht dargestellt hat. Hofmann fragt Jobs, ob dieser gern an einer LSD-Psychotherapie-Studie teilnehmen würde. Sehr farbenfroh bittet er Jobs darum, ihm dabei zu helfen, aus seinem Problemkind – so nannte Hofmann LSD – ein Wunderkind zu machen.

„Ich weiß aus Medienberichten, dass Sie überzeugt sind, dass LSD Ihnen bei der kreativen Arbeit und Entwicklung der Apple-Computer sowie auf ihrem persönlich spirituellen Weg geholfen hat. Ich bin daran interessiert zu erfahren, wie LSD Ihnen dabei nützlich war.“ [Jacqueline Pohl]

[via Huffington Post]

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  1. … die Vorstellung, dass der iMac auf Drogen entwickelt wurde, macht die Marke für mich gleich wieder ein bisschen sympathischer.

  2. Neulich habe ich was von einen Entwickler gesehen (Cisco Mitarbeiter: Kevin Herbert) der bei einer Aufgabe überfordert war alle Zusammenhänge gleichzeitig zu sehen. Nach der Einnahme von LSD (sicherlich in kleinen Mengen) konnte er diese Zusammenhänge sehen und Notieren, um später (wieder klaren Kopfes) diese dann umzusetzen, auch wenn er die Zusammenhänge nicht mehr erkannte. Das System hat funktioniert.
    Der Missbrauch von solchen Drogen hat die Möglichkeiten, die in ihnen stecken, aus dem Sichtfeld der Forschung gedrängt. Pharmafirmen tun Ihres dazu.

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