Winzige Teleskope lassen Blinde wieder sehen

Der Fortschritt bei der Entwicklung bionischer Augen ist in an diesem Wochenende einen Schritt vorangegangen. Mediziner haben bekanntgegeben, dass sie in der Lage waren, Patienten, die unter Makuladegeneration leiden, winzige Teleskope in die Augen zu implantieren.

Es wird noch besser für zimperliche Notaufnahme-Feiglinge wie mich: Die Ärzte von VisionCare Ophthalmic Technologies sagen, dass es ein kleiner, ambulanter Eingriff ist.

Steck dir einfach ein Teleskop ins Auge und du donnerst abends nicht mehr schmerzhaft an deine Möbel. Naja, nach einer intensiven Physiotherapie. Wie man hört, haben einige Probanden Schwierigkeiten, sich an die neue Sicht zu gewöhnen, doch keiner der 200 Patienten ist gestürzt oder hat sich sonst irgendwie verletzt. Das Programm läuft bereit fünf Jahre.

Obwohl es die Implantate den Patienten nicht erlauben, Stars in ihren Domizilen zu beobachten – zu wenig Zoom – so können sie doch partiell Gesichter sehen, wo früher keinerlei Erkennen möglich war. „Die Menschen können es nutzen, um in einem sozialen Umfeld Gesichter zu identifizieren“, sagt Dr. Janet P. Szlyk. „Das ist ein großer Fortschritt.“

Ein Beratungsgremium der FDA – der Arzneimittelzulassungsbehörde der USA – hab den Teleaugen ihren einstimmigen Segen. Das komplette Gremium wird später im Jahr abschließend dazu abstimmen. Es wird erwartet, dass diese Behandlungsmethode zugelassen wird. In Europa wird diese Technologie bereits eingesetzt. [Jacqueline Pohl]

[via NYT, Nick Bilton]

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  1. „Das Programm läuft bereit fünf Jahre.“ Da fehlt ein „s“ ;)

    Ansonsten sehr cool, aber für richtige Blinde hilft es immer noch nichts.

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