Zoom Q3: Endlich eine Taschenkamera mit anständigem Sound

Während billige Pocket-Camcorder heute recht vernünftige Video-Aufnahmen machen, ist die Audio-Qualität immer noch dürftig. Der Zoom Q3 will das mit zwei ausrichtbaren Mikrofonen ändern.

Genau genommen vernachlässigt der Zoom Q3 die Videoqualität für besseres Audio. Gerade einmal 640×480 Pixel Auflösung bringt das Gerät. Andere Hersteller können hier schon HD mit 720p liefern. Man muss aber wissen, dass Zoom aus dem Audio-Recording-Bereich kommt und hier seine Stärken hat, beispielsweise für Live-Aufnahmen von Bandproben. Video ist also nur ein nettes Extra.

Es ist beeindruckend, welche Audio-Features Zoom in dieses Handgerät gepackt hat. Die beiden Mikros erlauben einen echten Stereo-Sound. Sie können entweder manuell ausgerichtet werden oder mit Hilfe der Voreinstellungen des Rekorders. Es schaut ziemlich einfach aus, korrekte Levels einzustellen. Diverse Modi helfen dabei, den bestmöglichen Sound zu kriegen. Der Zoom Q3 unterstützt die Audio-Formate 16/24-Bit-PCM-WAV mit 44,1/48 kHz und MP3 bis 320 kBit/s.

Das Gerät hat einen 2,4-Zoll-LCD, frisst SDHC-Karten und wird bereits mit einer 2-GByte-Karte ausgeliefert. Der Zoom Q3 kostet 250 Dollar und wird im September auf den Markt losgelassen. [Jacqueline Pohl]

[via Zoom]

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  1. Aber für Podcasts reicht auch die Soundqualität der verfügbaren billigen Pocket-Camcorder aus. Die angebotene Qualität sollte für Bild und Ton Hand in Hand gehen; entweder low-low oder high-high.

  2. ne wenn mann versucht vor allem Laute Quellen konzert oder gar tontechnische unterschiede abzubilden reichen die normalen cameras halt nicht weil die mal ganz fix übersteuern bei hohen pegeln.

    MP3 ist nicht gerade best mögliche Soundqualität, aber zum abbilden von sounds reichts halt wichtig sind pegelfeste mics

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