Hätte Twitter nur 100 Anwender…

...dann würde die Nutzer-Verteilung so aussehen. Nur fünf Schreihälse geben den Ton an.

Solche Datenvisualisierungen sind eine feine Sache. Diese Darstellung, die die Twitter-Gemeinde auf 100 User heruntergerechnet aufschlüsselt, zeigt eindrucksvoll, wo bei Twitter der Hase im Pfeffer liegt. Die meisten registrierten Anwender sind faul oder schon längst nicht mehr aktiv. Nur fünf Leute haben eine große Zahl an interessierten Followern, während weitere Fünf sich in den Vordergrund drängeln und für den Großteil des verzichtbaren Geschnatters verantwortlich sind.

Die Grafik stammt aus einem Buch, das am 27. Oktober erscheint: Visualized – The Information Atlas von David McCandless, das noch einige weitere coole Grafiken enthält. [Jacqueline Pohl]

[via Visualized]

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  1. Was soll uns der Artikel sagen? Dass es zu wenig „Schreihälse“ bei Twitter gibt? Und wieso soll das für Twitter ein Problem sein? Ich glaube nicht, dass Twitter derzeit ein Problem hat. Twitter hat Aufmerksamkeit und Twitter hat eine genügend hohe Anzahl aktiver Nutzer. Ein Problem hat Twitter erst, wenn der Dienst in den nächsten Jahren kein vernünftiges Geschäftsmodell vorweisen und Einnahmen verbuchen kann.

    Im Übrigen twittert McCandless auch nur belangloses Zeug.

  2. Twitter klingt immer so schön nach prallen Brüsten.. irgendwie. Schade, dass dieser Name in dem Falle leider eine Mogelpackung ist.. und sonst übrigens auch ;)

  3. „…more than 100 followers“ wenn man die proportional auf 100 runterbrechen würde, wären das 0,0000… und das interessiert dann kein Schwein!? Lasst uns also unlogisch, aber interessant sein!

  4. Für blöde, die sich unter Zahlen größer als der Preis eines Big Macs nichts mehr vorstellen können? Twitter hat Erfolg (der sich mir nicht erschießt), kommt drüber hinweg. Schöner wäre es gewesen, er hätte sein Anliegen in weniger als 140 Zeichen rüber gebracht, das wäre richtig smart gewesen.

  5. leider ist dies nicht nur in Foren so. Die Welt hört irgendwie nur noch auf diejenigen die laut schreien aber leider nichts zu sagen haben.
    Witzigerweise „twittern“ und „facebooken“ heute gerade diejenigen die in den früheren Jahren vehemment gegen Ueberwachung und den gläserenen Menschen demonstrierten. Ist schon witzig, wir nerven uns über den Ueberwachungsstaat (siehe auch einige Artikel hier in gizmodo betreffend Telefonspionage) und gleichzeitig werfen wir mit allerlei Informationen nur so um uns.
    Naja

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