Wasserschranke errichtet eine psychologische Barriere

In U-Bahnen oder Gebäuden mit großen Menschenströmen sind Sicherheitsbarrieren und Ticket-Entwerter auch immer ein Sicherheitsproblem. Kommt es zu einer Panik, können flüchtende Menschen nicht schnell genug passieren. Sie stolpern, fallen, verletzen sich und werden vom verängstigten Mob niedergetrampelt. Eine Wasser-Barriere soll diesem Problem entgegen wirken.

Diese Schranke errichtet einzig und allein eine psychologische Barriere: Niemand will sich nass machen bei dem Versuch, ohne Ticket in die Bahn zu schlüpfen. Spritz-Wasser im Schritt? Nein, danke! Sollte es eine Panik geben, können die Leute natürlich einfach durchrennen. Auch für Rollstuhlfahrer oder Leute mit riesigen Koffern oder einem Kinderwagen wird es leichter. Sie können ohne Hindernis passieren.

Die Absperrung funktioniert natürlich nur, solange es im Sommer nicht zu heiß wird. Falls ihr dann ohne Hosen und ohne euer Schamgefühl aus dem Haus geht, wird euch eine kühle Erfrischung gerade recht sein. Das Watergate wurde Michael Tatschl, Sascha Mikel and Martin Schnabl erdacht. [Jacqueline Pohl]

[via Yanko Design, DVice]

watergate

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  1. Ich mag die Idee und alle Strahlen zuhalten, wie groß sind Deine Hände?
    Fontänen wären vielleicht besser gegen die Regenmantelträger.
    Bei einer richtigen Panik würde das System vermutlich eh abgeschaltet werden, ein weiterer Vorteil.

  2. Die Idee ist gut, das mit den Schranken ist tatsächlich ein Problem.

    Zuhalten, ja klar wenn die Strahlen alle von einer Seite kommen, aber denke der wird nicht blöd sein und welchselseitig das ganze anlegen.

  3. Die Idee ansich finde ich super. Ich frage mich nur, warum die Wasserstrahlen ausgerechnet horizontal verlaufen?! Sobald der Druck abfällt, gibt´s ne riesen Sauerei, weil der Strahl nicht mehr sein „Ziel“ erreicht.
    Intelligenter wäre doch die Lösung mit einem „Tor“, wo das Wasser von oben kommt und unten einfach durch ein Gitter spritzt. Da ist es im Prinzip egal, ob das Wasser mit hohem Druck aus den Düsen kommt oder einfach nur tropft. Und Schwarzfahrer bekommen dann eine „richtige Dusche“ beim Versuch, ohne Ticket zu fahren.

  4. Weil Wasser von „Oben“ keinen wirklich aufhält (Schirm, Kappe..etc.;) … von der Seite gibt es mehr Sauerrei. Wenn die wirklich versetzt sprühen dann kann man die auch kaum blocken. Es sei denn du hast 4 Arme :D….
    Wobei es hier hauptsächlich um die Funktion geht im Falle einer Panik nix zu versperren. Wer jetzt Schwarz fährt, dem sind diese Teile dann auch egal.

  5. Ob ich da durchrenn oder über ein Drehkreuz hüpfe kommt doch aufs selbe raus. Vermeiden kannst Du das nur mit mannshohen Drehtüren (die in dem Käfig) wie man sie von Stadien oder Firmen her kennt.

  6. Wenn Panik ausbricht, stolpern die Leute nicht mehr über die Drehkreuze, rutschen dafür aber auf dem nassen Gitter aus.. Ich würd mal sagen da würds dann mehr Tote geben als mitm Drehkreuz..

  7. Schnappsidee.
    1) Es gibt bereits gute Lösungen, von Toren die entriegelt werden und dann zur Seite verschwinden.
    2) Die Wasserschranke hält, wie oben schon gesagt wurde, nicht viele auf.
    3) Bei einer Panik würde das Wasser die Lage verschlimmern.
    4) Man kann soooo viel Blödsinn damit machen und seine Mitmenschen nass machen :-)

  8. in berlin wäre nach 5 minuten im umkreis von 20 metern alles nass weil irgendwelche assi-kinder mit dem wasserstrahl rumspielen und unschuldige passanten nass spritzen…

  9. ach leute seit halt net so unkreativ.
    Schonmal davon gehört das man mit wasser auch schneiden kannn?
    Wenn die Erfinder das wasser mit so einem hohen druck rausschießen das es durch die haut durchgehen würde, geht keiner mehr freiwillig durch die wasserbarriere, außer er ist ein masochist :)

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