Ein Urinal für Frauen. Warum?

Darauf hat die Welt definitiv nicht gewartet. Ein Urinal für Damen – was soll das? Dafür haben wir uns nicht emanzipiert!

Ich dachte immer, Urinale für Frauen wären eine moderne Legende. Sowas wie eine Pizzeria, die auch Sushi, Thaiküche und Tex-Mex anbietet und alles schmeckt vorzüglich. Haha! [Jacqueline Pohl]

[via Hate The Future, Buzzfeed]

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  1. Nicht zu vergessen, die portabel und zu recht nie wieder aufgetauchte Urinella. So eine Art Trichter, damit die unglaublich emanzipierte Frau auch Männerurinale benutzen konnte.

    Ich finde immer noch, dass dem Mann der diesen Schmarrn der holden Weiblichkeit untergejubelt hat, immer noch Respekt verdient.^^

  2. Ein tolles Produkt für Gemeinschaftstoiletten. Von der Form her scheint das Urinal auch für große Geschäfte geeignet zu sein…

  3. Emanzipation? Davon sind wir noch midestens ein paar hundert Jahre entfernt. Die gibt es doch nur da, wo Frauen benachteiligt werden, bei den Bevorteilungen spricht nie jemand von Emanzipation.

    Aber zum Thema: Ist ein Urinal nicht deshalb so praktisch, weil man dazu nicht die Hose ausziehen muss und selbst als Sichtschutz dient? Für mich ist dieses „Gadget“ ein klassisches Fehldesign.

  4. Moment … Die Frau zieht die Unterhose bis zu den Knien, macht die Beine breit und geht dann im Watschelgang darüber? Das glaub ich nicht, Tim.

  5. ich hab gehört, dass frauen es sowieso vermeiden, mit dem dreckigen toilettensitz, der schon von anderen auf öffentlichen toiletten benutzt worden ist, in berührung zu kommen. von daher ist das ding vielleicht ganz sinnvoll…

  6. „Im-stehen-pinkeln“ gilt im westlichen und biomedizinischen Geschlechterdiskurs als „natürliche“ und genuin männliche Eigenschaft. Kulturwissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass dies eindeutig als Kulturtechnik zu werten ist, also nicht eine angeborene Verhaltensweise von Männern ist, aber auch eine Technik die in einigen Kulturkreisen auch auf Frauen zugeschnitten ist bzw. war. Im Klartext: Auch Frauen können im Stehen pinkeln, frau muss nur wissen wie.
    Desweiteren sind Pissoirs für Frauen bereits seit dem Übergang vom 19. ins 20. Jh. in Europa bekannt. Ich empfehle die Dissertation von Bettina Moellring (link über meinen Namen…) Und da hat Alf ganz recht, der hygienische Aspekt spielt eine wichtige Rolle, es ist also keineswegs „Schmarrn“

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