PS3 Slim – Unser Ersteindruck

Gizmodo hat einen Blick auf die neue Playstation geworfen: Und nun, sie ist kleiner, bringt aber auch einige unerwartete Überraschungen mit sich. Sie ist deutlich leichter, aber immer noch irgendwie groß…

Das Design hat sich kaum verändert – das sieht man an unserem Vergleich zwischen der alten und der neuen PS3. Das George-Foreman-Grill-Design gibt es nachwievor und die Anschlüsse auf der Rückseite sind die gleichen. Wir hätten erwartet, dass Sony die Konsole verkleinert indem das Netzteil aus dem Gerät selbst entfernt wird – also wie bei der Xbox 360. Das ist nicht geschehen.

Die Ein/Aus- und Eject-Knöpfe sind jetzt echte Buttons. Eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten PS3. Es gibt nur noch 2 USB-Ports und alle Kartenlese-Geräte sind weg – wegen der kleineren Größe natürlich. Die Slim ist weitaus instabiler wenn man sie aufstellt. Das erklärt auch warum Sony ab September einen separaten Ständer für 24 Dollar verkaufen möchte. Man kann nicht mehr das PS-Logo drehen, je nachdem ob man das Gerät horizontal oder vertikal aufstellt.

Unsere Lieblingsveränderung ist die matte Oberfläche. Die sorgt dafür, dass man Kratzer und Fingerabdrücke nicht so schnell sieht. Auch könnte man meinen, dass die kleinen Lüfter leiser sind als die bisherigen PS3-Lüfter. Wir haben das mal ausprobiert und ein Transformers-2-Game auf beiden Konsolen gespielt. Während die Lüfter ungefähr gleich laut sind, ist das Laufwerk der Slim deutlich lauter – allerdings nicht viel lauter.

Ein Dezibel-Messer auf dem iPhone sagt uns, dass die Slim im Schnitt 25-33 Dezibel laut ist, wohingegen die normale PS3 nur 22-30 Dezibel an Krach produziert. Das ist alles noch leise, wenn man das Gerät mit der Xbox 360 vergleicht – also kein Grund sich zu beschweren. Allerdings ist die iPhone-Anwendung auch kein authentisches Lautstärke-Vergleichswerkzeug… [Jason Chen/Maxim Roubintchik]

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  1. hätte ruhig s(ch)limmer ausfallen können die neue. habe ich auf jedenfall mehr erwartet. vor allen dingen hinsichtlich der größe

  2. naja, bei der rechenleistung ist halt früh schluss mit miniaturisierung. luft muss durch und das geht wahrscheinlich nur mit entsprechend großem blasebalg

  3. Es ist doch ziemlich seltsam. Ein Prokunkt günstiger anzubieten, um dann ganz nebenbei ein Nebenprodukt mitzuverkaufen. Das erinnert mich stark an subventionierte Handys, bei denen man versucht, das Geld über Apps wieder einzunehmen. Für ein Weltunternehmen wie SONY ist es, wie ich finde, doch ziemlich unwürdig, nachdem es ein Produkt hergestellt hat, das nicht einmal von alleine auf den Beinen stehen kann, oder auch nicht will, jetzt dafür ein Ständer für 24 Dollar seinen Kunden andrehen zu wollen. Als wäre es von vornherein so geplant, das Produkt so zu gestalten, dass der Kunde gezwungen wäre, das Nebenprodukt mitzukaufen. Komischerweise muss ich sogar gerade dabei lachen. Es ist wie ein Tragikomödie.

  4. Mann Maverick, komm zum Punkt! Soviel Text für so wenig Inhalt! Voll inspiriert duch die Formulierung „Ständer für 24 Dollar verkaufen möchte“ konntest dich nicht zurückhalten. LOL, ich schmeiß mich weg. Aber dass die PS3 Slim „deutlich lauter – allerdings nicht viel lauter“ ist, find ich einen genialen Schachzug von Sony. Weiter so, oder soll doch jeder schreiben, was er will oder kann. Blah!

  5. Jetzt müssen die nur noch dieses Tool zum spielen der Homebrews ohne Chip rausbringen und die wird sich verkaufen wie damals die PS2 Slim :)

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