Wissenschaftler tüfteln am biegsamen LED

Als wären wir nicht schon über das flexible, transparente, organische LED erstaunt genug, das noch ewig bis zur Marktreife brauchen wird, haben Forscher nun ein flexibles, transparentes, anorganisches LED entwickelt. Okay, weniger Appetithäppchen und mehr Action wäre jetzt schön!

Die neue Erfindung basiert auf einem einfachen Prinzip: Herkömmliche LEDs sind äußerst effektiv darin, Elektrizität in Licht umzusetzen. Wenn man das auf ein mikroskopisches Level bringt, sind die Augen immer noch in der Lage, das Bild zu sehen, während man das Ganze auf ein flexibles Material auftragen kann. Das Problem: es gibt keine Herstellungsmethode, mit der man in diesen Bereichen arbeiten kann – etwa 100 Mikrometer sind die Größen, von denen wir sprechen.

Die Lösung: Man nimmt ein großes Teil und schnippelt es in tausende kleine Stücke. Die winzigen Teile werden in bestimmten Abständen mit einem Gewebe in das Material gedruckt. Voilà, wir haben ein biegsames, transparentes Instant-LED. [Jacqueline Pohl]

[via Ars Technica]

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  1. LED? Light emitting… Display? Das wären dann praktisch alle Displays, ausser wenigen e-Paperdisplays und refexiven LCDs. Und zu allem Überfluss sieht das Bild eher nach einer Solarzelle aus.

    Und wo ich grad am meckern bin, was bringt es bitte, die Bilder auf den Artikel selbst zu verlinken?

  2. LCD = Flüssigkristall (liquid crystal) DISPLAY, das.
    LED und OLED = Licht emittierende DIODE, die.

    Und das steht genau so auch im verlinkten Artikel.

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