Sony bringt Touchscreen-eBook-Reader nach Deutschland

Neben dem UMTS-Reader den wir euch gestern vorgestellt haben hat Sony einen weiteren präsentiert. Der wird per Touchscreen gesteuert und ist der Nachfolger des PRS 505 - also des bisherigen Sony-Readers.

Der eBook-Reader kommt Mitte Oktober auf den Markt und nennt sich Sony Reader Touch Edition. Er beherrscht folgende Text-Formate: TXT, RTF, PDF, Word, EPUB, MP3, AAC, JPG, GIF, PNG und BMP. Das Display ist 6 Zoll groß und kann acht Graustufen darstellen. Der Speicher misst 512 MByte – wer mehr braucht kann ihn über SD-Karte oder Memory Stick Pro Duo erweitern.

Das Gerät soll 299 Euro kosten und kommt mit elf Leseproben. Der Preis des alten Readers wird zum Start des neuen gesenkt – so Sony. [Maxim Roubintchik]

[via PC Professionell]

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  1. Ich persönlich kann mit diesen Readern nichts anfangen und ich kenne auch niemanden, der das Teil nutzt oder nutzen würde. Sehe darin nicht ansatzweise Zukunft drin. Der Trend geht nunmal in Richtung All-in-one-Gerät wie das iPhone.

    Also entweder auf die altmodische Art ein Buch in der Tasche, was mir bislang am ehesten zusagt oder eine App fürs iPhone. Aber noch so ein Gerät in der Tasche und dann noch 300€ blechen. No way!

  2. Das ist doch quatsch. Ich habe ein Touch HD mit einem größeren & höher aufgelösten Bildschirm als das iPhone. eBooks auf einem so kleinen Schirm zu lesen ist einfach extrem anstregend und nervig. Kurze Texte OK, aber für längere Passagen ist alleine die notwendige Körperhaltung die notwendig ist um den Text überhaupt zu sehen schmerzhaft und das ständig notwendige scrollen nach ein paar Zeilen nervt auch total.
    Nebenbei ist bei Sonnenlicht mit LCD und AMOLED, etc. ohnehin Schluß – jetzt kommt zwar garantiert wieder eine Antwort, wie toll man das iPhone doch draußen ablesen kann – aber auch hier gilt: Das reicht vielleicht um eine SMS zu lesen & schreiben, aber ein Buch geht gar nicht…

  3. Das mit der Größe und auch Lesbarkeit (eventuell auch Akkulaufzeit) ist denke ich hier entscheidend. Gerade die Verfechter von Papierbüchern würden niemals auf dem iPhone Bücher lesen. Aber wenn ein Reader die Größe eines Taschenbuchs mit entsprechender Lesbarkeit besitzt, wird sich so was vielleicht auch durchsetzen.

  4. Ich lese Bücher seit Jahren auf einem eBook Reader (iLiad) und bin schwer begeistert von der Technik.
    Das kann man nicht mal annähernd mit dem Leseerlebnis auf einem iPhone, Smartphone, Handheld oder ähnlichen Geräten vergleichen.
    Mir persönlich sind auch 6″ Geräte zu klein, ich bevorzuge da mein 8″ Display.
    Und wa sich total unsinnig finde, ist ein Touchscreen Ebook Reader. Ich versau mir doch nciht mein Display mit Fingerabdrücken….ne danke.
    Mein nächster wird im Herbst höchstwahrscheinlich der TXTR Reader.
    Aber nur wenn er PDFs gescheit darstellen kann.

  5. An sich finde ich ein ebook reader wirklich spitze. Jedoch kann ich hier die Preise noch nicht verstehen. 300€ ist doch ein wenig happig. Dafür bekommt man n ipod touch 32gb mit wesentlich mehr Funktionen und bekommt die bücher auch vorgelesen. So gut die Technik auch sein mag und so gerne ich Bpcher selber lese, erhoffe ich mir immerhin in ein bis zwei jahren marktgerechte preise um die 200€.

  6. Hallo!
    Nur zur Aufklärung: das von Sony verwendete Display ist ein e-ink Display, welches deutlich bessere Lesbarkeit mit sich bringt als sämtliche aktuell erhältlichen Displays anderer Art!! (auch wenn es nur 16 Graustufen bietet)
    Es hat einen extrem hohen Kontrast und verbraucht dennoch viel weniger Strom, da nur bei einem Seitenwechsel (sprich: bei einer Änderung der Anzeige), Strom für kurze Zeit benötigt wird.
    Bezgl. Touchscreen gebe ich Overspice recht, sowas auf einem E-Book Reader ist unnötig. Ich fände es viel interessanter wenn Sony eine weitere herausragende Eigenschaft des E-Ink Paperdisplays betonen würde: die Biegsamkeit! Im Prinzip lassen sich diese Displays nämlich zusammenrollen, sodaß in Zukunft Reader möglich wären, die man in den Kugelschreiber,etc. integrieren könnte.
    So ein Reader denke ich hätte wesentlich mehr Chancen „the good old-fashioned book“ abzulösen. ;)

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