Ausprobiert: Neuer iPod Nano

Gizmodo hat sich den neuen iPod Nano auf der gestrigen Apple-Ausstellung angesehen. Auf den ersten Blick sieht und fühlt sich das Gerät an wie der alte Nano. Die Ecken wurden etwas abgerundet (ein großer Kritikpunkt in der Vergangenheit) und die Oberfläche ist etwas glänzender. Die wirklichen Unterschiede verbergen sich jedoch im Inneren…

Fangen wir doch gleich mit dem nervigsten Punkt an: Der iPod Nano hat eine eingebaute VGA-Kamera. Diese befindet sich jedoch in der linken, unteren Ecke auf der Rückseite des Players. Wie zur Hölle solle man als Rechtshänder vernünftig Videos aufnehmen? Wir haben es ausprobiert und uns darüber geärgert, dass die Finger ständig der Kamera oder dem Mikrophon im Weg waren.

Ansonsten nimmt die Kamera ganz akzeptable Videos mit einer Auflösung von 640×480 Bildpunkten auf und es gibt 16 Videoeffekte, die man in Echtzeit über die Aufnahme legen kann. Es gibt keinen Zoom und auch keine Videobearbeitung. Man wird mit dem Nano keine Hollywood-Blockbuster aufnehmen können, aber für ein schnelles Video zwischendurch ist er mehr als geeignet. Man kann die Videos sogar direkt nach der Aufnahme mit nur wenigen Klicks bei YouTube hochladen. Man beachte jedoch: Der iPod Nano kann keine Fotos schießen.
Die Pedometer-Funktion erfüllt ihren Zweck. Gleiches gilt für die Audioaufnahmen – beide Funktionen erfüllen ihre Aufgabe. Der Voice Recorder ist übrigens der gleiche, den man bereits vom iPhone her kennt.

Ebenfalls bekannt ist das Problem mit dem FM-Radio. Jedes kleine Gerät hat es: Zum Betrieb muss man seine Kopfhörer anstecken, die als Antenne dienen, da die Empfangsleistung sonst nicht ausreicht. Allerdings ist das kein wirkliches Problem beim Nano, da man seine Kopfhörer sowieso immer eingesteckt hat.

Wirkliche Probleme gibt es allgemein wenig: Alles in Allem fühlt sich das Gerät genauso an wie der alte Nano – abgesehen von den neuen Funktionen. Und ja, die aufpolierte und glänzende Oberfläche sieht ziemlich cool aus und Features wie Voiceover sind praktisch.

Mehr technische Details findet ihr auch in unserem anderen Beitrag zum iPod Nano. [Brian Lam/Maxim Roubintchik]

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