Remote-App-Entfernung: Microsoft hat die Hand auf dem Knopf

Es wird behauptet, dass Microsoft eine Möglichkeit geschaffen hat, um Apps, die in Marketplace for Mobile (vergleichbar mit Apples App Store) nicht zugelassen und wieder entfernt werden, auch von den Geräten der Anwender per Fernsteuerung wieder zu löschen. Wir erinnern uns: Amazon hat mit solch einer Aktion bei seinem E-Book-Reader gar keine guten Erfahrungen gemacht.

Bisher gibt es keine Informationen dazu, ob Microsoft wenigstens die gezahlte Kohle für die gekillten Apps zurückerstattet. Man möchte es annehmen. Trotzdem: Warum? Aus rechtlichen Gründen? Weil sie es können? BGR und PPC Geeks haben angeblich die Bestätigung von Microsoft, dass ein solcher Kill Switch existiert. Die aktuelle Aussage lautet, dass man Anwendungen zu jeder Zeit, falls sie aus irgend einem Grund nicht mehr von Microsoft erwünscht sind, aus dem Store und auch vollständig von den Windows-Mobile-Geräten entfernen können will. Vom Angesicht der Erde fegen, könnte man das auch nennen. Google hat bei Android übrigens auch den Finger am Abzug und kann Apps ferngesteuert abschießen. [Jacqueline Pohl]

[via PPC Geeks, BGR]

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  1. Was dann Sachbeschädung, eingriff in die Privatsphäre, u.u. diebstahl und vermutlich noch ein paar andere Sachen auf dem Plan rufen würde.
    Gekauft ist gekauft und somit Eigentum.

  2. Träum weiter, Gördi. Heutzutage „kauft“ man nur noch „Lizenzen“, die aufgrund von obskuren Bedingungen im Kleingedruckten jederzeit erlöschen können.
    Für das iPhone gibt es glücklicherweise nach dem Jailbreak ein einfaches Tool zur Deaktivierung des Killswitches.

  3. ich hoff mal, den gibs bei android auch… plan mir sowas zuzulegen… „aber geknackte“ versionen gibts ja genug – muss ich mal nach suchen (oder weiss es grad schon wer? ;) )

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