1,2-Mrd.-Dollar-Yacht hat einen Laser-Schild gegen Paparazzi

Der russische Yacht-Fanatiker Roman Abramovich hat seiner 1,2 Milliarden Dollar teuren Yacht Eclipse ein neues Feature spendiert. Ein Laser-System kann Paparazzi im Umkreis des Bootes neutralisieren.

Der Laser entdeckt CCDs und die Signaturen von fotoelektronischen Sensoren. Wachen schalten die Laser ein, sobald sie irgendwelche verdächtigen Personen, Boote oder sonstige Dinge entdecken, hinter denen sich ein neugieriger Fotograf verbergen könnte. Daraufhin wird ein heller Lichtblitz direkt auf die Kamera gefeuert, so dass jedes Bild ruiniert ist. Die Paparazzi sind gar nicht amüsiert und erwarten eine Entschädigung für verloren gegangene Bilder. [Jacqueline Pohl]

[via Wired]

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  1. Hm, funktioniert sowas?
    Ich mein, mit einer Spiegelreflexkamera „erscheint“ der Sensor ja nur für die tatsächliche Belichtungszeit (und nicht wie bei den Kompaktkameras ständig).
    Und diese Sekundenbruchteile sollen für die erfassung, anvisierung und „abschuss“ des Laserstrahls reichen?
    Überbelichtung per UV oder IR-Scheinwerfer.. ok.. das wäre simpel

    Dazu das rechtliche… privatspäre hin oder her… es wäre möglich durch die konzentrierte energie eines Laserstrahls möglich den Sensor zu beschädigen, würde also den Straftatsbestand der Sachbeschädigung erfüllen…

    Aber ansonsten… würde ich mir mehr sorgen um ein privates Raketenabwehrsystem machen…(vieleicht ist das ja auch das geheimnic des Lasers… Rakentenabwehr per Laserbeschuss….)

    Anyway.. ich muss immer wieder feststellen das diese yacht wunderschön ist….

  2. Also, ich halte das für ein Gerücht. Ich habe zwar – zugegeben – keine Ahnung von solcher Technik, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf diesem Boot ein Gerät gibt, welches die Umgebung 360 Grad in einer Weise abtastet, dass es eine, meinetwegen 100 Meter entfernte, Kamera bzw. deren Sensoren entdeckt. Und diese dann permanent befeuert, oder wird auch der auslösende Finger gescannt? Wenn das überhaupt funktioniert, würde ich vermuten, steht jemand an dem Gerät und muss es permanent ausrichten, sprich, auf die Kamera halten. Nee nee nee, ich lass mich da gern belehren, aber solange das noch nicht passiert ist, glaube ich das nicht. Aber … schönes Boot.

  3. ha! 100 meter sind doch nix für ein wirklich gutes tele!
    außerdem kann man immernoch analog fotografieren. soll der kerl seine jacht doch einfach mal bewegen, dann ist er das problem los!

  4. Die Yacht sieht echt toll aus!! Der Laser-Schild ist ntrl. Blödsinn und wahrscheinlich auch rechtlich sehr fragwürdig. Zum einen wird irgendjemand innerhalb kürzester Zeit was entwickeln, was das System unbrauchbar macht….zum anderen lassen moderne Teleobjektive schon jetzt diesen Versuch arg hilflos aussehen. Da kann er Laser verschießen, wie er will….mit nem Tele kann man trotzdem jede Pore von ihm sehen.

  5. also von der technischen seite her, ist es sicherlich möglich (es gibb ja auch (illagale) geräte, mit denen ein gegenblitzen von verkehrsblitzern möglich ist)

    von der rechtlichen seite her, ist es eher bedenklich, wobei die paparazi kameras eigentlch immer in gefahr sind^^

  6. Bei einer Spiegelreflexkamera wird doch, beim Auslösen des Fotos nur ein Spiegel vom optischem Visier auf die Fotosensoren in der Kamera umgeklappt (wenn ich das richtig kapiert habe). Worauf ich hinaus will ist, dass bevor man das Foto schießt das Licht, welches in die Kamera fällt direkt über Spiegel an das Auge weitergegeben wird – ungefiltert. Folglich würde ein „Laserbeschuss“ den Fotografen erblinden lassen oder täusche ich mich da?
    Btw ich halte das für unrealistisch, aber Laser hört sich sehr futuristisch und professionell an.

  7. Solche Systeme gibt es schon lange im militärischen Bereich.
    Ich denke mal Ambramovich hat sich von einem russischen General oder von seinem Freund Putin was schenken lassen. :-)

  8. zum thema gegenblitzen, fotogenerator ins auto und fotozelle ans nummernschild. problem = generator der eine anständige abbrennzeit hat kostet schon wirklich echt viel.

    personen der öffentlichkeit – nahezu uneingeschränktes recht sie zu fotografieren.

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