Roboter geht auf Nahrungssuche

Wir wollen euch keine Angst machen, aber Roboter können jetzt eigenständig Stromanschlüsse suchen und sich einstecken, um Energie zu bekommen.

Bald brauchen sie uns für gar nichts mehr. Dieser Intel-Roboter hat einen Sensor, mit dem er die elektrischen Felder eines Stromanschlusses in der Wand aufspürt, um sich dann – mit viel Gefühl – mit dem Stromnetz zu verbinden. Er angelt bei niedrigem Akkustand von allein mit seiner Roboterhand nach seinem Stromkabel und steckt es in der nächstbesten Steckdose ein. Zuvor schnüffelt er an der Wand entlang, um eine Stromdose zu finden. Ist das nicht niedlich?

Bisher hat der Roboter nur einen Sensor und muss deshalb noch einige Kreise um die Steckdose drehen, bevor er die richtige Stelle erkennt, um den Stecker zu platzieren. Nachdem die Forscher die Funktionsfähigkeit bewiesen haben, wollen sie im nächsten Schritt weitere Sensoren einbauen, damit sie im Verbund für eine schnellere Lokalisierung der Energiequelle und Ausrichtung des Steckers sorgen. Der Roboter nutzt übrigens Laser-Messgeräte, um Zusammenstöße mit Menschen und Objekten zu vermeiden. Hoffentlich nutzt er die Laser nicht irgendwann, um sich den Weg zur Steckdose und schließlich zur Weltherrschaft freizukämpfen. [Jacqueline Pohl]

[via Intel Labs Seattle]

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  1. Oder um sich den Weg zum nächsten freien Kabel einfach mit dem Laser freizuschneiden.

    Eigentlich technisch nix wahnsinnig spektakuläres aber hatte definitv noch gefehlt. Und erweitert den Punkt der künstlichen Intelligenz um einen weiteren Baustein…

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