Achtung, perverse Nerds: Der Röntgenblick klappt!

Okay, hier kommt etwas beängstigendes: Wissenschaftler der Universität von Utah haben eine Methode entwickelt, um mit Hilfe von Funksignalen durch Wände zu blicken.

Die Technik heißt Varianz-basierte Radiotomographische Abbildung und verarbeitet Signale eines Funknetzwerks nach IEEE 802.15.4 – dem Standard für persönliche Netzwerke (PAN), wie sie Heimautomatisierungs-Systeme nutzen.

Die Idee: Die Signalstärke verändert sich an den Stellen, wo die Funkwellen auf ein Hindernis treffen, beispielsweise eine Person. Wenn man viele dieser Signale mit einem Receiver auswertet, kann man ein Bild mit der Bewegung einer Person in Echtzeit erzeugen.

Die Forscher waren in der Lage, Bewegungen in einem Raum innerhalb von einem Meter oder so zu registrieren. Sie können zwar nicht erkennen, wie du ausschaust, was für Klamotten du trägst (oder welche nicht) oder beim Duschen spannen. Aber die Funksignale überhaupt für einen Blick durch feste Wände und Türen zu nutzen, ist schon eine coole Angelegenheit. Bis hierhin wirkt das noch harmlos. Aber Vorsicht, liebe Wissenschaftler, versucht bloß nichts, was euch in Erklärungsnot bringt ! [Jacqueline Pohl]

[via Technology Review, Slashdot]

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