Elektroschocks machen Gamer langsamer, aber…

...Parkinson-Patienten profitieren in einem Versuch von kleinen Stromstößen.

Irgendwie haben Forscher 14 Freiwillige gefunden, die bereit waren, Videospiele zu spielen und sich dabei mit Elektroschocks eins überbraten zu lassen. Pffft. Die guten Nachrichten der Studie: Parkinson-Patienten könnten von kleinen Strom-Reizen fürs Gehirn profitieren. Die schlechten News: Sie machen uns zu miesen Gamern. Die Forscher haben festgestellt, dass kleine Elektro-Stimulanzen über Elektroden am Kopf die Betawellenaktivität verstärken, die Reaktionsfähigkeit der Freiwilligen aber um zehn Prozent vermindern.

Und wieso sind das gute Nachrichten für Parkinson-Patienten? Die Resultate der Studie könnten zu Verbesserungen der bereits existierenden „Hirnschrittmacher“ führen. Mit oszillierenden Strömen könnten normale Hirnwellen besser nachgebildet werden, statt mit gleichmäßiger Stimulierung. Diese Schrittmacher helfen dabei, unfreiwillige Bewegungen zu vermindern und die gewollten zu verbessern. Hoffentlich geht die Forschung auf diesem Gebiet voran, denn dies scheint die Lebensqualität für Parkinson-Patienten wirklich zu verbessern. [Jacqueline Pohl]

[via Discover]

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