Ausprobiert: Nokia Booklet 3G

Nokias Netbook Booklet kommt demnächst auf den deutschen Markt und von da aus in den Rest der Welt. Wir sind also die Glücklichen, die sich zuerst über das neue Gerät freuen dürfen. Nokia war gerade bei uns und wir haben das kleine Edel-Notebook einem Kurztest unterzogen…

Das Gerät wird mit einem Preis von rund 700 Euro kein Schnäppchen. Wer es mit O2-Mobilfunkvertrag kauft bekommt es wohl für rund 300 Euro. Nokia besteht darauf das Gerät nicht Netbook zu nennen, obwohl es Netbook-Format hat und auch die entsprechenden Netbook-Innereien.

Das Booklet ist erstaunlich leicht und wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig verarbeitet. Kein Wunder: Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium gegossen. Damit spielt es, zumindest was das Gehäuse angeht, in einer Liga mit den Macbooks und dem HP Envy. Dadurch erklärt sich dann wohl auch der Preis.

Das Display ist schön und hell, füllt aber leider nicht die gesamte Deckelgröße aus, sondern ist etwas kleiner. Schade, den Platz hätte man sinnvoller nutzen können.

Tastatur und Touchpad sind hochwertig, auch wenn die Tasten nach meinem Geschmack etwas zu klein sind. Man vertippt sich darauf trotzdem recht selten. Die Mausbuttons auf dem Touchpad gehen fließend ins Gehäuse über und haben einen schönen Druckpunkt.

Dank GPS und 3G-Funktionalität kann man mit dem Booklet auch unterwegs surfen und es sogar zur Routenplanung verwenden. Als Betriebssystem kommt übrigens Windows 7 zum Einsatz. Deswegen ist das Gerät wohl erst Ende Oktober zu haben. Der Windows-7-Benchmark spuckt übrigens ein Ergebnis von 2,2 aus. [Maxim Roubintchik]

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