Sind Flash-Speicher die besseren Kamerasensoren?

CCD- und CMOS-Sensoren machen tolle Fotos, sind aber nicht perfekt. Sie sind klobig und bei schlechten Lichtverhältnissen nur mit viel Humor zu gebrauchen. Wie sich herausstellt, ist eine Alternative schon da. Flash-Speicher können als Licht-Sensoren herhalten und beide genannten Probleme lösen.

Offenbar sind Flash-Speicherzellen sehr lichtempfindlich und in der Lage, ein komplettes digitales Bild zu erzeugen. Aus einem gebündelten Lichtstrahl, der auf einen Sektor gerichtet wird, entsteht ein Pixel. Eine analog-zu-digital-Konvertierung ist nicht nötig. Und: Flash-Speicher-Sensoren sind bis zu Hundert mal kleiner als aktuelle CCDs.

Ein paar Nachteile gibt es noch, die die Forscher noch ausgleichen müssen. Problematisch dürfte die Technik werden, sobald die Pixeldichte zunimmt, und auch mit Graustufen gibt es Probleme. Die Wissenschaftler der Technischen Universität Delft arbeiten schon an der Lösung und wollen 2010 einen funktionierenden Prototyp präsentieren. Auch Canon arbeitet übrigens gerüchteweise an einem speichersensorbasierten Modell namens D40 Pico. [Jacqueline Pohl]

[via New Scientist, Wired]

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