E-Moped mit Zweiradantrieb und Star-Trek-Kommunikator

Das Honda EV-Cub schaut nun wirklich nicht futuristisch aus, täuscht mit seinem Retro-Look aber über einen zukunftssicheren Elektroantrieb und ein eigenes Kommunikationssystem für Moped-Touren zu zweit oder in der Biker-Gruppe hinweg.

Das E-Moped hat es in sich. Klein, elektrisch, mit Zweiradantrieb und schon im nächsten Jahr auf den Straßen. Wie bei einem PKW mit Allradantrieb bietet der Zweiradantrieb des Mopeds mehr Zugkraft und Stabilität. Honda tummelt sich nicht allein auf diesem Feld. Auch Yamaha und andere Hersteller tüfteln seit Jahren an einem Motorrad mit Zweiradantrieb. Doch Honda schafft es anscheinend, aus seinem Konzept als erster Hersteller ein Serienmodell zu machen – zumindest im Elektro-Bereich. Das EV-Cub soll Ende 2010 auf den Markt kommen.

Honda arbeitet außerdem an einem elegant aussehenden Kommunikationssystem genannt LOOP, das es Fahrern erlaubt, auf den langen, ruhigen Fahrten mit dem EV-Cub miteinander zu sprechen. Keine Motorgeräusche, ihr erinnert euch? Das Handgerät erinnert mich irgendwie an einen klassischen Kommunikator aus Star Trek. Irgendwie denke ich aber, dass Honda das Memo zum Thema Handy am Steuer nicht bekommen hat. [Jacqueline Pohl]

[via Gizmag]

honda-ev-cub

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  2. Zweiradantrieb ist eigentlich völliger Overkill hier hat man es eigentlich mehr auf Bremskraftrückgewinnung abgesehen ;)

    Div. Versuche u.a. von KTM und Husaberg in den späten 90ern haben selbst im Extrembereich des Endurosports wenig Vorteile ermitteln können, auch wenn die technische Umsetzung mit hydraulischer Kraftübertragung sehr interessant war. Bei reinem Elektroantrieb muss auch das eine oder andere bedacht werden, insbesondere die ungebremste Kradtentfaltung in Schräglage kann einen bösen Lowsider vorn fabrizieren, da Rollerclientel keine Schutzkleidung trägt ein echter Brüller.

    So gesehen eine eher zweifehaftes Gimmick. Das angeblich stabilere Fahrverhalten kann übrigens auch durch die Erhöhung der rotierenden Massen im Vorderrad kommen, allerdings dann auf Kosten des Federkomforts (ungefederte Massen).

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