40 Euro teurer Supertaschenrechner fürs iPhone

Die Suchmaschine Wolfram Alpha hat ihre eigene App fürs iPhone bekommen. Sogar WA-Fans dürften jetzt stöhnen und sich wundern, warum sie für eine grundsätzlich kostenlose Webanwendung auf dem iPhone plötzlich 40 Euro blechen sollen.

Welche Apps sind uns jemals 40 Euro wert? Eine vollwertige Navigationssoftware vielleicht, aber das war es dann auch schon. Die Wolfram-Alpha-Leute berechnen die App, als wäre sie ein grafischer Standalone- Taschenrechner. Man könnte aber genauso im Browser auf die Website von Wolfram Alpha gehen und sich die Infos dort kostenlos besorgen.

Ein Sprecher von WA, Josh Dilworth, meint dazu, dass sie auch nicht wüssten, wie viele Leute bereit sein werden, 40 Euro zu zahlen. Er hält die Wolfram-Alpha-App aber funktional mindestens für ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen zu anderen Apps, die in dieser Preisklasse zu finden sind. Man wolle außerdem ein Zeichen setzen und darauf hinweisen, dass diese Anwendung nicht trivial ist und sich seit dem Start gewaltig weiterentwickelt hat.

Schade, ich kapier es immer noch nicht. Vielleicht muss man Mathematiker sein, um die 40 Euro okay zu finden. [Jacqueline Pohl]

[via App Shopper, Scoble]

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  1. 40 euro sind völlig überzogen – nicht nur für die „app“ – im Folgenden „Anwendung“ genannt – WA wirft bei 85 % (geschätzt) der ernsthaften (wissenschaftlichen und sinnvollen) und über 92 % der sinnfreien Testanfragen die freundliche Antwort:
    „Wolfram|Alpha isn’t sure how to compute an answer from your input“
    aus. Freundliche Hinweise (im eigenen feedback Formular) auf inhaltlich schwerwiegende Löcher in Fachbereichen wie Mathematik oder Physik werden nicht notiziert. Anwendung.

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