Unbemannter Helikopter findet Sprengfallen

Ferngesteuerte Bomben an Straßen, mit denen Konvois attackiert werden, sind ein großes Problem für das Militär und versetzen Soldaten in Angst. Das Pentagon arbeitet daran, diese heimtückischen Fallen zu entschärfen. Ein Ansatz ist ein Projekt namens Yellow Jacket, hinter dem sich ein unbemannter Helikopter mit Sensoren verbirgt, der die elektromagnetischen Emissionen von Sprengvorrichtungen "erschnüffelt".

Viele Bomben werden durch Fernzünder ausgelöst. Die Signale sind allerdings verräterisch. Die Drone besitzt einen Sensor, der sie aufspüren kann. Außerdem lässt sich der Helikopter per Fernsteuerung vor dem Konvoi fliegen, so dass die Soldaten rechtzeitig gewarnt werden. [Jacqueline Pohl]

[via Aviation Week, PopSci]

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  1. Ich kenn mich zwar nicht mit Sprengfallen aus, aber das mit dem Entdecken der Emissionen der Fernzündung finde ich fadenscheinig. Die Bombe wird doch sicher nicht bidirektional mit dem Zünder kommunizieren, oder?
    Außerdem wird da wahrscheinlich nur ein einziges Kommando übertragen, und wenn der Hubschrauber das auffängt ist es für den Konvoi eh schon zu spät.
    Viel wahrscheinlicher und sinnvoller wäre da doch Radar, elektromagnetische Interferenzmessungen oder ähnliches damit man die verbuddelte Bombe an sich entdecken kann…

  2. Du siehst das ganz falsch… noch nie Dan Browns „Digital Fortress“ gelesen? Solche Bomben sind unheimlich geschwätzig und unterhalten sich vorzugsweise mit ihresgleichen über Gott und die Welt. Still dazuliegen wär ja auch irgendwie langweilig.

  3. grundsätzlich gilt auch: jeder empfänger ist zeitgleich auch ein sender, liegt in der natur der sache. nach selbigen prinzip haben früher auch die lustigen postler bösartige schwarzseher per dreieckspeilung gefunden. macht also durchaus sinn mit so nem hubi, wenn man weiss, nach welchem signal man suchen muss.

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