TwitterPeek: 200 Dollar für ein Twitter-Gadget

Das TwitterPeek ist kein Smartphone, es ist auch kein PDA, es hat keine Apps und nicht mal einen Taschenrechner. Der einzige Zweck dieses Geräts ist es, unterwegs zu twittern.

Dieses portable Gerät ist das dümmste Ding, das man sich vorstellen kann. Für 200 Dollar kann es nichts anderes, als sich in einen Twitter-Account einloggen, Nachrichten posten und Tweets lesen.

Der Vorgänger konnte wenigstens noch E-Mails senden und empfangen. Aber selbst das war etwas wenig. Immerhin war es ein simples Gerät für unterwegs, und brauchte keinen teuren Daten-Tarif. Aber dieses neue Modell? Twitter kann man heute auf jedem Smartphone nutzen, ja sogar auf einem simplen Handy ist es möglich.

Vielleicht richtet sich das TwitterPeek an Menschen, die kein Mobiltelefon besitzen? Dann müsste man diesen Menschen immer noch raten, sich für die 200 Mücken ein Smartphone zuzulegen. Mit dem kann man sogar Leute anrufen! Dieses Gerät zäumt das Pferd von hinten auf: Es bastelt eine Hardware um eine App herum. Eine, die nicht besonders anspruchsvoll ist und von vielen anderen Geräten auch geleistet werden kann. Wenn es doch wenigstens GPS und eine Digitalkamera hätte, um die Tweets aufzupeppen!

Ich meine, schaut euch das Flip an. Es macht Videoaufnahmen einfach und günstig. Aber das Flip bietet viel mehr für das Geld. Und anständige Videos sind etwas, das man in den meisten Smartphone nicht findet. Das Flip schlägt Camcorder mit 90 Prozent deren Funktionalität für einen Bruchteil der Kosten. Das TwitterPeek kann ein Prozent von dem, was jedes Smartphone kann für einen Gutteil der Kosten. [Jacqueline Pohl]

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  1. Mir gefällt das Teil. Allerdings würde ich nur zum twittern keine $200,– ausgeben. Andererseits, wenn da schon alle Onlinekosten mit dabei sind, wäre der Preis OK, zumindestens für mich.

  2. genau das isses, michaela! es sind eben alle kosten schon mit drin! war beim mail-peak auch schon so. und eben jenes macht das teil so sinnvoll! die 200 $ hat man fix wieder drin. das mit dem mailen war zwar noch weit interessanter, aber nunja, ich denk es wird genug twitterer geben die das neue auch lieben werden. und aufgrund dieses preismodels, vermute ich mal, kommts nie nach deutschland. schade eigentlich.

  3. „Es bastelt eine Hardware um eine App herum. Eine, die nicht besonders anspruchsvoll ist und von vielen anderen Geräten auch geleistet werden kann.“
    Und die völlig überflüssig ist. Ich verstehe immer noch nicht, welchen Nutzen Twitter eigentlich haben soll, außer andere Menschen mit sinnloser Verbaldiarrhoe zu nerven.
    200 € für etwas völlig überflüssiges. Spendet das Geld lieber, wenn ihr es nicht braucht.

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